FRAGEN UND ANTWORTEN

  • Beglaubigte Übersetzungen bei offiziellen Dokumenten, Urkunden, Zeugnissen, Bescheinigungen, Schreiben zur Vorlage bei Behörden/Anerkennung im In- und Ausland
  • Einfache Übersetzung, wenn keine Anerkennung/Vorlage bei Behörden/Ämtern notwendig ist und die Übersetzung nur zum Verständnis dient

Wenn Sie Ihre beglaubigte Übersetzung außerhalb von Deutschland nutzen möchten, kann es passieren, dass Sie zusätzlich eine Überbeglaubigung benötigen.

Eine Überbeglaubigung ihrer Übersetzung wird durch Gerichte ausgestellt. Sie ist eine internationale Bestätigung, dass ihr Übersetzer in Deutschland vereidigt und dazu ermächtigt ist, beglaubigte Übersetzungen anzufertigen. Durch die Überbeglaubigung kann die ursprünglich beglaubigte Übersetzung auch im Ausland von den Behörden anerkannt und verwendet werden.

Es gibt verschiedene Arten der Überbeglaubigung, die beiden häufigsten Formen sind die Apostille und die Legalisierung.

Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, welche Form Sie benötigen, empfiehlt es sich, dies bei der Zielbehörde im Ausland nachzufragen.

Der Übersetzungspreis wird von mehreren Faktoren bestimmt, u.a.:

  • Ausgangs- und Zielsprache
  • Umfang des Texts
  • Fachgebiet / Schwierigkeitsgrad

Darüber hinaus bieten wir einige genormte Dokumente zu Festpreisen an.

Um die Echtheit der Übersetzung einer wichtigen Urkunde zu bezeugen, benötigt man eine Apostille. Sie ist vor Allem bei Rechtsgeschäften oder Rechtshandlungen die über die nationalen Grenzen hinausgehen erforderlich. Die Apostille bescheinigt im Falle einer Übersetzung folgende Sachverhalte:

– Der Übersetzer ist dem Landgericht bekannt
– Der Übersetzer verfügt über die erforderlichen Kenntnisse der Rechtssprache des Landes
– Der Übersetzer vom Gericht autorisiert, Rechtstexte zu Übersetzen

Auf dem Dokument muss von öffentlicher Stelle (z.B. ein Landgericht) ein „Siegel“ angebracht werden, welches die Legalisation bestätigt. Diese Vorgehensweise wurde in dem Haager Abkommen vom 05.10.1961 festgelegt. In diesem Abkommen haben sich alle beteiligten Staaten zur gegenseitigen Anerkennung von rechtskräftig erstellten Apostillen verpflichtet. Somit wurde ein allgemeingültiger Standard bezüglich der Anerkennung von Urkunden geschaffen. Zusätzlich konnte so der bürokratische Aufwand bei Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen vermindert werden.

Der Bedarf an einer Apostille entsteht meistens durch die gezielte Verwendung in einem speziellen Land. Aus diesem Grund werden Apostillen individuell für diese Einzelfälle angefordert.
Eine Apostille wird furndsätzlich von allen Unterzeichnerstaaten des Haager Übereinkommens Nr. 12 anerkannt. In den Unterzeichnerstaaten gleicht die Apostille einem „Wahrheitssiegel“ für das dazugehörige Dokument. Eine Liste der aktuellen Mitgliedsstaaten des Haager Abkommens finden Sie unter www.dnoti.de.

Was bedeutet die Schreibweise nach ISO Norm bei russischen Übersetzungen?
Wird eine Geburtsurkunde, Eheschließungsurkunde, Sterbeurkunde oder ähnliches (sogenannte Personenstandsurkunden) in einer anderen Sprache benötigt, ist auf Besonderheiten in der Übersetzung von kyrillischen Schriftzeichen zu achten. So sind beispielsweise Vor und Familiennamen durch festgelegte Transliterationen zu übersetzen.

Demnach muss jedes russische Schriftzeichen durch das genaue, dazugehörige lateinische Schriftzeichen ersetzt werden. Die internationale Gleichheit von solchen Übersetzungen wird dabei durch die Internationale Normenorganisation (ISO) gewährleistet. Die Anwendung der ISO-Norm muss somit vom Übersetzer auf dem Dokument bestätigt werden.

Die andere Schreibweise in Dokumenten hat grundsätzlich keine Nachteile, ist jedoch notwendig. In Reisepässen wird beispielsweise durch das Festhalten der Vor- und Nachnamen in englischer Aussprache eine komplikationsfreie Reise ermöglicht.

Die an den Gerichten ermächtigten Übersetzer weisen neben Ihres Übersetzerdiploms ebenfalls fundierte Rechtssprachekenntnisse in Form eines Zertifikats nach. Diese Übersetzer sind mit offiziellen Dokumenten jedweder Art vertraut und kennen die Vorschriften in Bezug auf die Form, das Layout und etwaige übersetzungsrelevante Anmerkungen in der Übersetzung Ihres Originals. Eine beglaubigte Übersetzung wird daher stets und ausschließlich von dem jeweils für Ihre Sprache ermächtigten Übersetzer angefertigt und enthält den Zusatz, dass es sich um eine beglaubigte Übersetzung handelt, sowie die so genannte Beglaubigungsformel am Ende der Übersetzung, die besagt, dass diese Übersetzung richtig und vollständig ist und dem Original entspricht. Zudem verweist der Übersetzung auf seine Eintragung beim zuständigen Oberlandesgericht, sodass Sie sich sicher sein können, dass Ihr Endprodukt auch bei allen offiziellen Stellen akzeptiert und anerkannt wird.

Zwei Möglichkeiten sind denkbar: Wenn die Übersetzung in der Form, dem Layout und der Qualität den deutschen Ansprüchen genügt, kann ein hier in Deutschland ermächtigter Übersetzung diese Übersetzung als Basis für seine Beglaubigung nehmen. Er wird ein gründliches Lektorat vornehmen und die Übersetzung dann auf der Grundlage der vorhandenen Übersetzung neu ausstellen und beglaubigen. Wenn die vorhandene Übersetzung jedoch in Form, Layout und Qualität Mängel aufweist, die eine komplette Neubearbeitung erfordern, muss Ihr Original vollständig neu übersetzt und beglaubigt werden. In beiden Fällen können wir Sie beruhigen: Unsere Preise sind im Sinne unserer Kunden eng kalkuliert und stets fair, sodass Sie in jedem Fall in den Genuss einer professionellen, amtlichen Übersetzung zu günstigen Konditionen kommen.