Wenn von „zertifizierter Übersetzungsqualität“ die Rede ist, fällt häufig die DIN EN ISO 17100. Diese international anerkannte Norm definiert Anforderungen an Übersetzungsdienstleister – von der Qualifikation der Beteiligten bis zu klar geregelten Prozessen, die eine verlässliche, nachvollziehbare Qualität sicherstellen.

Was regelt die DIN EN ISO 17100?

Die Norm betrachtet nicht nur das Endprodukt, sondern vor allem den Prozess, der zu einer hochwertigen Übersetzung führt: Projektvorbereitung, Terminologie- und Ressourcenmanagement, definierte Prüfschritte sowie eine dokumentierte Abwicklung. Ziel ist Transparenz und Vergleichbarkeit professioneller Übersetzungsleistungen.

Das Herzstück: Revision nach dem Vier-Augen-Prinzip

Ein zentraler Pflichtbestandteil der ISO 17100 ist die Revision durch eine zweite, qualifizierte Person – also eine zweisprachige Prüfung von Zieltext gegen Ausgangstext (Vier-Augen-Prinzip). Wichtig: Der Erstübersetzer darf diese Revision nicht selbst durchführen.

Qualifikation und Verantwortung: Wer arbeitet nach ISO 17100?

Die Norm fordert nachweisbare Kompetenzen für alle Rollen im Projekt – insbesondere für Übersetzer, Revisoren und Projektmanagement. Damit ist sichergestellt, dass nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch fachlich präzise, terminologisch konsistent und zweckgerecht („fit for purpose“) gearbeitet wird.

Für wen ist das relevant?

Für Unternehmen, Kanzleien und Organisationen bedeutet ISO 17100 vor allem:

  • Planbare Qualität durch standardisierte Abläufe

  • Reduziertes Fehlerrisiko durch unabhängige Revision

  • Sichere Prozesse mit klaren Verantwortlichkeiten und Dokumentation

Olingua arbeitet konsequent nach DIN EN ISO 17100 und ist nach dieser Norm zertifiziert – damit Sie sich auf geprüfte Prozesse, qualifizierte Linguisten und verlässliche Übersetzungsqualität verlassen können.