Mit den richtigen Tipps ist eine Präsentation auf Englisch ein Kinderspiel!

Präsentation auf Englisch halten: Tipps für ein sicheres Auftreten

Mit den richtigen Tipps ist eine Präsentation auf Englisch ein Kinderspiel!

Tipps für eine gelungene Präsentation auf Englisch

Präsentationen zählen für viele Menschen zu den weniger bevorzugten Aufgaben. Besonders schwierig scheinen sie dann, wenn es eine Präsentation auf Englisch ist. Mit den folgenden Tipps gelingt deine Präsentation auf Englisch bestimmt:

  • Nimm dir ausreichend Zeit, um dein Thema aufzubereiten. Unter Stress ist es noch schwieriger, die Präsentation auf Englisch umzusetzen.
  • Trage deine Präsentation auf Englisch deinen Freunden, Bekannten oder Kollegen vor.
  • Achte auf eine logische Struktur. Bevor du mit deinem Hauptteil startest, stelle sie in der Einleitung vor.
  • Am Schluss hilft dir eine Zusammenfassung dabei, deine wichtigsten Punkte noch einmal zu verdeutlichen.
  • Versuche, deine Präsentation auf Englisch möglichst frei vorzutragen. Wenn du den Text nur abliest, kann es passieren, dass sich deine Zuhörer langweilen.
  • Nutze die letzten Minuten deines Zeitfensters dafür, Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
  • Hab keine Angst davor, nervös zu sein. Dieses Gefühl kannst du beispielsweise kanalisieren und daraus eine gelungene Präsentation erschaffen.
So schaffst du gute Rahmenbedingungen für deine Präsentation auf Englisch
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So schaffst du gute Rahmenbedingungen für deine Präsentation auf Englisch

Wenn du eine Präsentation auf Englisch halten möchtest, ist die Vorbereitung das A und O. Rund ein Drittel aller Deutschen, die Englisch im Unternehmen nutzen, müssen irgendwann einmal präsentieren. Das eigentliche Problem dahinter ist, dass die wenigsten Menschen ausreichend Übung im Präsentieren haben.

Richtig vorbereiten und strukturieren

Überlege dir vorher, wer dein Publikum ist und welche Vorkenntnisse deine Zuhörer mitbringen. Neben dem richtigen Inhalt ist es auch wichtig, dass du dein technisches Equipment frühzeitig prüfst.

Sich Zeit lassen, aber nicht überziehen

Wer fünf Minuten früher fertig ist, hat das Publikum auf seiner Seite. Passe die Inhalte deiner Präsentation auf Englisch so an, dass sie den Zeitrahmen nicht sprengen. Achte allerdings darauf, dass du dir so viel Zeit wie nötig nimmst, um nicht einfach durch die Präsentation durch zu sprinten.

Zügig zur Sache kommen

Versuche, deinen Vortrag dynamisch zu gestalten. Ist er zu linear, driftet das Publikum gedanklich ab.

Etwas Humor tut gut, Perfektion muss nicht sein

Eine Präsentation auf Englisch muss nicht ausschließlich ernst sein. Eine unterhaltsame Anekdote lockert die Stimmung auf.

Keine Scheu vor rhetorischen Fragen

Rhetorische Fragen in der Präsentation auf Englisch sind simpel und effektiv. So ist dein Publikum stets aufmerksam und fühlt sich abgeholt.

Mit einer Frage beginnen hilft

Wenn du eine Fragerunde anbietest, hilft es dir, die erste Frage selbst zu stellen. Das bricht das Eis und weitere Fragen folgen, wie von selbst. Zu Beginn der Präsentation wirken sie der Monologwand entgegen, auf die das Publikum sich häufig eingestellt hat.

Aufnahmen anhören offenbart Verbesserungspotenzial

Wenn du deine Präsentation auf Englisch aufnimmst, hörst du direkt, wo du sie verbessern kannst. Außerdem stellst du fest, ob die Sprachmelodie stimmig ist.

Abschluss der Präsentation – das Beste kommt zum Schluss

Fasse das Wichtigste zusammen. Ein Höhepunkt am Schluss hilft dir dabei, dass die Inhalte deiner Präsentation auf Englisch im Gedächtnis bleiben.

So trittst du bei deinem Vortrag auf Englisch sicher auf

Damit deine Präsentation auf Englisch gelingt, beachtest du am besten folgende Punkte:

  • Achte auf deine Körpersprache. Wirkst du entspannt und selbstsicher, nimmt dein Publikum die Inhalte ganz anders wahr.
  • Nutze Gestik und Mimik – vergiss auch hier uns da ein Lächeln nicht.
  • Variiere deine Stimmlage. Damit erreichst du dein Publikum und erhöhst dessen Aufmerksamkeit.
  • Augenkontakt ist wichtig. Dadurch, dass du deinen Blick durch die Menge schweifen lässt und immer wieder fokussierst, fühlen sich die Menschen angesprochen.

Auf den richtigen Sprachstil kommt es an

Der richtige Sprachstil ist wichtig für deine Präsentation auf Englisch. Grundsätzlich gilt das aber nicht nur für die Präsentation auf Englisch, sondern für jeden Dialog und Monolog. Zum richtigen Sprachstil gehören folgende drei Punkte:

  • Sprich langsam: Versuche bei deinem Vortrag nicht zu schnell zu sprechen. Besonders für Nicht-Muttersprachler ist es andernfalls schwierig, dir zu folgen. Du solltest allerdings nicht so langsam sprechen, dass deine Stimme dabei monoton klingt.
  • Sprich einfach: Bei einer gelungenen Präsentation auf Englisch geht es nicht darum, möglichst komplexe Worte zu wählen. Je unkomplizierter du dich ausdrückst, desto besser kann dich dein Publikum verstehen. Übrigens sind viele Vorträge auf Englisch besonders wirksam, gerade weil die Vortragenden auf einfache Worte setzen.
  • Sprich anschaulich: Deine Präsentation auf Englisch befasst sich mit einem komplexen Thema? Versuche, die Inhalte trotzdem so anschaulich wie möglich aufzubereiten. Sprachbilder und Vergleiche helfen dir dabei, dein Publikum zu erreichen.

Nützliche Sätze und Phrasen für deine Präsentation

Auch bei deiner Präsentation auf Englisch gibt es bestimmte Phrasen, die du immer wieder verwenden kannst. Sie sind feste Bestandteile, die dir Halt geben, wenn du sehr nervös bist. Hier findest du ein paar Beispiele dafür.

Begrüßung

  • Hi, I’m [Name], I’m [Position] and will talk to you about [Thema]. (Hallo, ich bin [Name]. Ich bin [Position] und spreche mit euch über [Thema].)
  • On behalf of our Company, I welcome you here today. My name is [Name] and I am [Position]. (Im Namen unserer Firma heiße ich Sie heute willkommen. Mein Name ist [Name] und ich bin [Position].)

Vorstellung des Themas

  • Today I’ll talk to you about… (Heute spreche ich über…)
  • I am delighted to be with you today and will tell you more about [Thema]. (Ich freue mich, heute bei Ihnen zu sein und erzähle Ihnen mehr über [Thema].)

Zum Fragen ermutigen

  • Any questions? (Gibt es Fragen?)
  • I will be happy to answer all of your questions. (Ich würde mich freuen, all Ihre Fragen zu beantworten.)

Thema wechseln

  • Let’s move on to… (Weiter geht es mit…)
  • This leads me to the next point, which is… (Das führt uns zum nächsten Punkt, nämlich…)

Unterstreiche deine Worte durch Bilder

Eine gute Präsentation auf Englisch sollte nicht nur aus Text bestehen. Kombiniere sie stattdessen mit Bildern und sprich weitestgehend frei dazu. Wenn du auf lange Text-Folien verzichtest, bietet dir das einen weiteren Vorteil: Dein Publikum konzentriert sich auf dich und deine Präsentation – nicht nur auf die Folien.

Bilde dich weiter um deine Präsentationen auf Englisch stets zu verbessern

Dein Ziel ist es, deine Präsentation auf Englisch zu verbessern? In diesem Fall solltest du dich kontinuierlich weiterbilden. Das hat allerdings mehr mit deinen Sprachkenntnissen zu tun als mit deinem Fachwissen.

  • Sieh dir englische Vorträge an. Ein gutes Beispiel dafür sind Keynotes.
  • Du möchtest generell dein Englisch verbessern? Schau deine Lieblingssendung einmal auf Englisch an. Falls es dir zu schwierig erscheint, kannst du jederzeit die Untertitel einblenden.
  • Lies themenrelevante Bücher. Themenrelevante Literatur hat den Vorteil, dass du nicht nur dein Englisch aufbesserst. Du lernst gleichzeitig das passende Vokabular.
  • Höre Hörbücher auf Englisch. Sie verleihen dir spürbar mehr Sprachgefühl. Gleichzeitig lernst du unterschiedliche Stimmen und Akzente kennen, was dir langfristig weiterhilft – selbst wenn du Geschichten anhörst.


fernstudium

Fernstudium: So einfach ist's trotz Corona

Auch die Bildungswelt hat mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen, schließlich sind auch viele Bildungseinrichtungen, wie Hochschulen oder Schulen, immer wieder von einem Lockdown betroffen. 

So ist es kaum verwunderlich, dass das Online-Lernen seit der Pandemie wieder stark in den Fokus rückt. Die Bildungseinrichtungen sehen sich so mit großen Herausforderungen konfrontiert, allerdings zeigt das Fernstudium, zum Beispiel an der Comeniusakademie, bereits seit vielen Jahren, dass Distanzunterricht überaus gut funktionieren kann.  

Corona-Krise: Fernstudieren ist die Lösung

Universitäten und Hochschulen im Präsenzbereich mussten zu Beginn der Krise den Umstieg auf digitale Lehrmethoden meistern, indem sie die entsprechende Infrastruktur geschaffen haben. 

Allerdings verfügen die Anbieter von Fernstudiengängen über derartige IT-Strukturen bereits seit Jahren und konnten sich so als Experten im Bereich des E-Learnings und der digitalen Bildung etablieren. Fernlehrinstitute sind damit auch in der Corona-Krise die richtigen Ansprechpartner, wenn es um die persönliche oder berufliche Weiterbildung in Form eines Fernstudiums geht. 

Weiterbildung zu jederzeit an jedem Ort 

Anders als ein Präsenzstudium gestaltet sich das Fernstudium überaus flexibel – sowohl räumlich als auch zeitlich. Die Lernenden können frei entscheiden, wann und wo sie lernen möchten. Die Lernunterlagen können dabei entweder als Printversion oder digital über Tablet, Smartphone oder Computer abgerufen werden. 

Im Prinzip kann ein Fernstudium somit von jedem Ort der Welt aus absolviert werden. Es ist lediglich eine Verbindung zum Internet nötig, um den Online-Campus des jeweiligen Anbieters zu erreichen, Termine und Fristen zu überblicken, Online-Veranstaltungen beizuwohnen und vertrauensvoll die jeweiligen Ansprechpartner zu kontaktieren. 

Fernstudium: Die Präsenzveranstaltungen

Es gibt durchaus auch Fernstudiengänge, die einige Präsenzveranstaltungen in ihrem Lehrplan vorsehen. Auf eine entsprechende Durchführung verzichten aus aktuellem Anlass allerdings viele Anbieter. Der Unterricht wird dann oft einfach ins Internet übertragen. 

Somit können sich Interessierte auch in Corona-Zeiten durchaus für ein Fernstudium entscheiden, welches Präsenztermine beinhaltet. Die Verantwortlichen finden stets tolle Alternativen für diese, wodurch die Studierenden keinerlei Nachteile befürchten müssen. 

Die Vorteile des Fernstudiums

Ein Fernstudium hat schon immer zahlreiche Vorteile geboten, allerdings fallen diese in Zeiten der Corona-Pandemie noch stärker ins Gewicht. Zwar können die Studierenden auf ein gutes Maß an Eigenmotivation und Disziplin nicht verzichten, allerdings sind diese Eigenschaften ebenfalls bei einem Präsenzstudiengang nötig. 

Im Zuge eines Fernstudiums muss keine Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus herrschen, da das Studium vollständig online stattfindet. Dabei sind die Fernhochschulen sehr erfahren im Umgang mit digitalen Online-Lehrkonzepten. 

Die Studierenden sind stets orts- und zeitunabhängig und profitieren so von einer äußerst hohen Flexibilität. So können Job, Familie und Studium nebeneinander bewältigt werden. Der Online-Campus kann zu jeder Zeit besucht werden und bietet so die Chance, Live-Webinare und Vorlesungen rund um die Uhr zu sehen. Auch der Kontakt zu Tutoren oder Kommilitonen wird über Foren und Chats ermöglicht. 

Die Prüfungen im Rahmen des Fernstudiums können vollständig online abgelegt werden. So sind keine Verzögerungen des Studiums durch die Corona-Pandemie zu befürchten. Im Übrigen kann auch die Studienlaufzeit stets flexibel angepasst werden. 

Besonders in den aktuellen Krisenzeiten bietet das Fernstudium so eine perfekte Alternative, die Qualifikation für neue Herausforderungen im Zuge einer Weiterbildung zu erlangen. Die neugewonnene Zeit kann schließlich kaum besser genutzt werden, als mit einer Weiterbildung. 

 


Sprachprogramme – Die spannende Alternative zu Auslandssemestern

Sprachprogramme – Die spannende Alternative zu Auslandssemestern

Für viele Studenten sind Auslandssemester eine Möglichkeit, im Rahmen ihres Studiums auch andere Kulturen und anderssprachige Herangehensweisen an das Studienfach kennenzulernen. Doch nicht für alle Studenten ist ein Auslandssemester eine Option, teils auch aus finanziellen Gründen, denn bei weitem nicht alle Studenten bekommen ihre Zeit „abroad“ so ohne weiteres von außenstehenden Stellen finanziert. Meist sind langwierige Bewerbungsverfahren oder der Nachweis besonderer Leistungen dafür erforderlich.

Was könnte also als Alternative zu einem herkömmlichen Auslandssemester eine gute Option sein? Die Antwort: Sprachkurse!

Zwar bieten diese nicht die Möglichkeit, auch die Inhalte des Studienfaches in den Kursen abzuarbeiten, denn in so gut wie allen Fällen sind die Kurse sehr allgemein gehalten, jedoch sind sie als Möglichkeit, die Sprache des jeweiligen Landes besser kennenzulernen, nicht zu unterschätzen. Eher im Gegenteil: Für viele Teilnehmer erweisen sie sich vielmehr als recht lukrativ, was die Verbesserung des allgemeinen Wissenstandes angeht. Außerdem finden eine Vielzahl dieser Kurse auf Basis einer Vorbereitung zu einem Sprachtest statt, dem TOEFL (Test of English as a Foreign Language). Das Bestehen dessen dient vielen Studenten als Möglichkeit, in akademische Programme von ausländischen Universitäten aufgenommen zu werden.

Die ersten Eindrücke

Was sich für viele Studenten in der Zeit direkt nach ihrer Ankunft im Ausland als Vorteil erweist, ist der Eindruck, dass sich um ihr Wohlbefinden und die Korrektheit sämtlicher Abläufe und Voraussetzungen gekümmert wird. So ist beispielsweise lediglich das Vorlegen der Unterlagen an einer einzigen Stelle notwendig; diese werden dann so effizient wie möglich überprüft. Im Anschluss an ein persönliches Gespräch mit den Mitarbeitern des International Office (das es in so gut wie jeder englischsprachigen Universität gibt), in dem man unter anderem Auskunft über seine Motivation zum Auslandsaufenthalt angibt, müssen nur noch ein paar Formulare unterzeichnet werden und schon kann es losgehen.

Die erste Unterrichtswoche beinhaltet meist ein Orientierungsprogramm, das dabei helfen soll, den Campus auch geographisch kennenzulernen. Aber auch ein Einstufungstest im Rahmen des TOEFL wird absolviert, damit die Studenten gemäß ihres aktuellen Wissenstands in die verschiedenen Kurse eingeteilt werden können, denn natürlich gibt es verschiedene Sprachkurse für unterschiedlich fortgeschrittene Fremdsprachler. Zuletzt ist auch noch eine Möglichkeit gegeben, die Stadt und ihre Umgebung genauer kennenzulernen; dies geschieht meist durch Touren mit Guides.

Die Wohnsituation

Im Normalfall wohnt man zusammen mit allen anderen Studenten in den Wohnheimen der jeweiligen Universität. Der enorme Vorteil, der sich dadurch unter anderem ergibt, ist das Zusammentreffen von verschiedensten Kulturen aus der ganzen Welt. Diese Tatsache allein begünstigt bereits die Entwicklung einer besonderen Weltoffenheit und Toleranz gegenüber Fremdem, sollte diese nicht ohnehin schon gegeben sein.

Die nicht zu unterschätzende Wichtigkeit von Vorbereitungen

Selbstverständlich ist es, wie bei jedem längerfristigen Auslandsaufenthalt, enorm wichtig, sämtliche Dokumente und Unterlagen, die für die Genehmigungen aller Arten benötigt werden, schon vor der Abreise in Deutschland parat zu haben. Dazu gehören natürlich auch beglaubigte Übersetzungen gewisser offizieller Dokumente, denn nur in beglaubigt-übersetzter Form können diese bei den zuständigen Behörden vorgelegt und infolgedessen akzeptiert werden. Am besten informiert man sich diesbezüglich so gut wie nur irgendwie möglich bei den zuständigen Konsulaten, Botschaften oder einfach im Internet (wobei in letzterem Fall aber Vorsicht geboten sein sollte).

Allgemein lässt sich aber auch sagen, dass man eine elementare Offenheit gegenüber fremden Kulturen und eine gewisse Unternehmungsfreudigkeit mitbringen sollte. Denn glaubt man den Interviews und Aufzeichnungen, scheint ein Auslandsaufenthalt für viele, die lieber für sich bleiben und Neuartigem aus dem Weg gehen, keine sonderlich gewinnbringende Erfahrung gewesen zu sein.


Amerikanische Credit Units – Achtung! – Nicht gleich ECTS-Credits!

Amerikanische Credit Units – Achtung! – Nicht gleich ECTS-Credits!

Der Name verrät es bereits: Das European Credit Transfer System (ECTS) ist ein System, das lediglich in Europa greift. Für Studenten, die den Weg nach Übersee antreten, um an einer nordamerikanischen Hochschule oder Universität zu studieren, stellt sich daher die Frage, wie sie ihre Credit Units, die sie dort erzielen, ins europäische System umwandeln oder transferieren können. Denn selbstverständlich will niemand unter ansonsten gleichen Bedingungen einen Nachteil in der Wertigkeit seiner Leistungen verzeichnen müssen.

Eine kurze Erläuterung

Mit Credit Units werden die Leistungen von Studenten in Zahlen umgewandelt. Konkret heißt das, dass eine vorher festgelegte Zeit – in den USA drei Zeitstunden – einer Credit Unit entsprechen. Dies fundiert auf der Annahme der Entwickler des Systems, dass eine einstündige Vorlesung in etwa eine Stunde Vorbereitung und eine Stunde Nachbereitung erfordert.

In den USA gibt es zum einen Lehrveranstaltungen, die drei Credit Units entsprechen, zum anderen aber auch solche, für die es vier Credit Units gibt. Diese sind meistens naturwissenschaftliche Kurse oder Sprachkurse. Die Besonderheit dieser Kurse ist das zusätzliche Bestehen sogenannter Labs, also Lehrveranstaltungen, bei denen experimentell auf das bestehende Wissen aus den Vorlesungen aufgebaut werden kann.

Der Unterschied zum ECTS

Als Faustregel kann man festhalten, dass Studenten, die ihre in Nordamerika erlangten Credit Units in Einheiten gemäß dem ECTS umwandeln möchten, diese Anzahl verdoppeln müssen. Wenn also beispielsweise 15 Credit Units in den USA oder Kanada pro Semester erzielt werden (was dem Durchschnitt aller amerikanischer Studenten entspricht), so kann man mit einer Anrechnung von etwa 30 ECTS an einer deutschen Hochschule oder Universität rechnen.

In unserem letzten Blogartikel haben wir die zweigeteilte Möglichkeit des Studierens in Nordamerika erläutert: Das Quartals- und das Semestersystem. Auch hier gibt es Auswirkungen auf die Credit Units, denn diese haben in den verschiedenen Systemen eine unterschiedliche Gewichtung. So müssen Studenten im Quartalssystem im Laufe ihres Studiums 192 Credit Units erzielen, um dieses abschließen zu können, während es für Studenten im Semestersystem 128 Credit Units sind. Bedingt ist dies durch die Tatsache, dass zwei Semester a 15 möglichen Credit Units drei Quartalen a 10 Credit Units entsprechen. Nach einem Jahr des Studierens können in beiden Systemen also insgesamt jeweils 30 Credit Units erzielt werden.

 


Semester? Quartal? – Wie definiere ich mein Auslandsstudium?

Semester? Quartal? – Wie definiere ich mein Auslandsstudium?

Das Studium im Ausland kann verwirrend sein. Vor allem in Hinsicht auf die verschiedenen Begriffe, die die einzelnen Module definieren, sollten Sie in Anbetracht eines Vollzeit- oder Teilzeitstudiums im Ausland auf dem aktuellen Stand sein.

Das Problem dabei ist, dass vor allem in Nordamerika, also Kanada und den USA, eine eher uneindeutige Synonymität der Bezeichnungen Semester, Quarter und Term besteht. Lassen Sie uns ein bisschen Licht ins Dunkel bringen!

Das Semestersystem

An amerikanischen Universitäten hat sich das Semestersystem weitestgehend etabliert. In etwa 80% folgen diesem Modell, das sind über 4.000 Universitäten. Normalerweise wird ein Studienjahr in zwei Semester aufgeteilt, nämlich das Herbst- und Frühjahrssemester, die gleich lang sind und durch Weihnachts- sowie Sommerferien begrenzt werden. In vielen Fällen bestehen sogar noch Möglichkeiten zu Summer Terms, das sind weitere Kurse, die im Sommer stattfinden, also zwischen den beiden Semestern; meist im Zeitraum der Sommerferien.

Dabei sind die Universitäten in der Zeiteinteilung der Semester nicht an feste Vorgaben gebunden; im Prinzip kann jede Uni die Termine für Beginn und Ende des jeweiligen Semesters selbst festlegen. In der Regel dauert ein Semester 15 bis 17 Wochen. Als Alternative zu den Summer Terms nehmen viele Studenten auch die Möglichkeit zu Praktika oder Ferienjobs wahr.

Am besten eignet sich das Semestersystem für all diejenigen Studenten, die sich in längerfristigen Kursen besser zurechtfinden können und stoffspezifisch in die Tiefe gehen wollen, denn genau das bieten Semestermodule. Dafür wird dann allerdings meist auch die Fähigkeit für ein diszipliniertes Zeitmanagement gebraucht, denn beispielsweise liegen zwischen verschiedenen Prüfungen meist mehrere Wochen. Und auch die Vorlesungen müssen selbstständiger vor- und nachbereitet werden. Dafür ist es aber auch nicht gleich ein Weltuntergang, wenn man mal eine Vorlesung verpasst, denn durch die Länge des Semesters kann verpasster Stoff ohne allzu große Mühen wiederaufgearbeitet werden.

Das Quartal-System

Die restlichen 20% der amerikanischen und kanadischen Hochschulen und Universitäten bevorzugen das Quartalssystem gegenüber dem Semestersystem. Obwohl diese Ungleichheit vermuten lassen könnte, dass dies einen qualitativen Unterschied darstellt, ist der Grund dafür tatsächlich einfach nur historisch bedingt. Dafür spricht, dass einige der renommiertesten Universitäten der Welt, die in Nordamerika liegen, nach dem Quartalssystem vorgehen.

Das Quartalssystem unterteilt ein Studienjahr in zunächst drei Quartale – Herbst, Winter und Frühling. Vorteilhaft daran ist die Möglichkeit, zusätzlich im Sommerquartal, in dem eigentlich Ferien sind, weitere, zusätzliche Kurse zu belegen. Die Quartale sind dabei immer jeweils ca. 10 Wochen lang. Auch hier sind den Hochschulen und Unis keine Vorgaben gesetzt.

Ein deutlicher Vorteil des Quartalssystems gegenüber dem Semestersystem ist die Möglichkeit, durch die erhöhte Anzahl der Vorlesungen und Lehrveranstaltungen sehr viel mehr und vor allem sehr verschiedene Kurse belegen zu können. Ein deutlicher Nachteil besteht hingegen auch darin, dass der Unterrichtsstoff mit einer weitaus höheren Intensität und Schnelligkeit behandelt wird, was es in Hinsicht auf die regelmäßiger stattfindenden Prüfungen und verpasster Vorlesungen recht anspruchsvoll werden lässt, den ganzen Stoff in der knappen Zeit auch erlernen zu können.

BAföG spielt auch eine Rolle

Für all diejenigen, die sich noch entscheiden müssen, welches System für sie vorteilhafter ist, sollte noch angemerkt werden, dass auch dem BAföG keine unwichtige Bedeutung in diesem Zusammenhang zukommt. Dieses, auch als Auslands-BAföG bekannt, kann lediglich dann gezahlt werden, wenn mindestens ein Semester oder alternativ mindestens zwei Quartale im Ausland studiert wird.

Zu diesen und allen anderen wichtigen Punkten, die man im Rahmen eines Auslandsstudiums beachten sollte, stellen die jeweiligen Unis und Hochschulen allerdings auch auf ihren Webseiten ausreichend Informationen bereit; und auch die Botschaften der Zielländer hier in Deutschland erweisen sich in diesem Kontext als höchst informativ.


Auslandssemester? Wer soll das bezahlen?

Auslandssemester? Wer soll das bezahlen?

Für Studenten besteht im Rahmen so gut wie jeden Studiengangs die Möglichkeit, ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen. Allerdings stellt sich vielen Studenten dabei die essenziellste aller Fragen: Wie soll das bitte finanziert werden? Sie selbst haben in den meisten Fällen nicht genügend finanzielle Rücklagen, um mehrmonatige Auslandsaufenthalte im Rahmen eines Studiums bezahlen zu können. Hinzu kommt das Problem, dass man ja auch währenddessen nur schwer nebenher noch arbeiten kann, denn ein Großteil der Freizeit geht natürlich für das Erlernen der Studiumsschwerpunkte drauf.

Allerdings – glücklicherweise – wird niemand in einer solchen Situation allein gelassen. Im Gegenteil: Eigentlich ist für alle gesorgt. Es müssen nur ein paar Rahmenbedingungen stimmen.

Förderprogramme und Stipendien

Am leichtesten haben es natürlich diejenigen Studenten, die entweder eine natürliche Begabung für ihr Studienfach haben und das gesamte Studium sozusagen mit Links bewältigen, oder aber mit vollem Einsatz dafür brennen, am Ende die bestmöglichen Resultate zu erzielen und dafür in Kauf zu nehmen, mehrere Jahre neben Schlaf und Essen lediglich zu lernen.

Für diejenigen, die damit erfolgreich sind und sich ihr Einsatz auf den Zeugnissen widerspiegelt, stehen finanziell betrachtet alle Türen offen, denn in solchen Fällen lassen Stipendien nicht lange auf sich warten. Diese können beispielsweise von der heimischen Universität oder Hochschule vergeben werden, aber auch Unternehmen und private Stifter bieten diesbezüglich Möglichkeiten an. In den meisten Fällen wird das Geld der Stipendien von den Studenten für die Bezahlung der Studiengebühren sowie zur Deckung von Miete und Lebensunterhaltskosten verwendet.

Es gibt auch alternative Förderprogramme, für die man sich allerdings im Vorfeld bewerben muss. Das bekannteste und mit Abstand beliebteste ist das Erasmus-Programm.

BAföG

Eine andere Möglichkeit der Finanzierung eines Auslandsemesters bietet das sogenannte Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). In diesem Fall gibt es die Voraussetzungen, mindestens ein Semester im Ausland zu studieren, weit im Voraus eine erkennbare Planung parat und diese auch in Form eines offiziellen Antrags eingereicht zu haben, in der Regel spätestens sechs Monate vor Antritt der Reise. Erhöhte Chancen, für eine BAföG-Unterstützung in Betracht gezogen zu werden, bietet das Beherrschen der Sprache des Landes, in dem man das Auslandssemester absolvieren möchte.

Bildungskredite

Für den Fall, dass eine finanzielle Unterstützung durch das BAföG abgelehnt wird oder aus anderen Gründen nicht zustande kommen kann, gibt es allerdings auch noch die Möglichkeit eines Bildungskredites. Dieser muss der kreditgebenden Institution im Anschluss an das Studium in verzinsten Ratenzahlungen zurückerstattet werden.

Praktika und Nebenjobs

Natürlich kann nicht jeder Auslandsstudent durch diese Finanzierungsmöglichkeiten Unterstützung erwarten. Im Vergleich zur jährlichen Anzahl der Studenten, die im Ausland studieren, gibt es nicht genügend Geld, um für alle eine Finanzierung zu gewährleisten. Daher müssen diejenigen, die Pech bei oben genannten Ansätzen hatten, ihre Auslandssemesterpläne aber trotzdem nicht verwerfen wollen, wohl oder übel auf die altbewährten Finanzierungsmethoden zurückgreifen, sprich: Nebenjobs oder bezahlte Praktika. Nachteil daran ist natürlich, dass man dadurch freie Zeit einbüßt, die man eigentlich bräuchte, um für das Studium zu lernen.

 


Auslandssemester: auf diese 4 Dinge musst du achten!

Auslandssemester: auf diese 4 Dinge musst du achten!

In der heutigen Zeit ist es nicht mehr unüblich, im Rahmen des Studiums auch einige Zeit im Ausland zu verbringen. Die dafür tatsächlich in Anspruch genommene Zeit variiert bei den verschiedenen Universitäten, Hochschulen und durch unterschiedliche Motivationsgründe der Studierenden. Im Durchschnitt sind es meist ein bis zwei Semester. Dies lässt sich jedoch in Einzelfällen, je nach Universität oder Hochschule, auch verlängern.

Für ein Semester oder ein Studium im Ausland sind eine ganze Menge Vorbereitungen zu treffen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was genau zu tun ist, um dies stressfrei zu bewältigen.

Erste Schritte

Als Allererstes ist es ratsam, sich über den Auslandort, die dort angestrebte zu verbringende Zeit sowie die anschließenden Ziele nach Ihrer Rückkehr Gedanken zu machen. Dies allein kann Ihnen schon sehr viel darüber verraten, wie genau Sie Ihre Zeit im Ausland planen.

Selbstverständlich ist diese Vorbereitung auch immer davon abhängig, was die Universitäten und Hochschulen an Austausch- und Auslandsprogrammen anbieten und mit welchen anderen Universitäten und Hochschulen sie im Ausland kooperieren. In jedem Fall lohnt sich die Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt, das in der Verwaltung jeder Universität und Hochschule zu finden ist. Dieses verfügt über alle nützlichen Informationen zu Auslandsaufenthalten im Rahmen des Studiums.

Beglaubigte Übersetzungen

Einer der wichtigsten Punkte, über den Sie sich informieren sollten, ist die Anfertigung beglaubigter Übersetzungen aller Dokumente, die für die Zulassung im Ausland benötigt werden. Dazu gehören in jedem Fall Zeugnisse und gegebenenfalls Führerschein.

Des Weiteren gibt es immer auch verschiedene Urkunden, die ausländische Universitäten und Hochschulen in Form beglaubigter Übersetzungen benötigen. Dazu gehören zum Beispiel Heirats- oder Abstammungsurkunden. Auch in diesem Fall gibt das Akademische Auslandsamt Ihnen alle dafür erforderlichen Informationen.

Sprachbarrieren

Selbstverständlich gibt es auch in Ländern, deren Landessprache nicht Deutsch oder Englisch ist, Studiengänge in diesen Sprachen. Dahingehend sollten Sie sich aber informieren, wo genau dieses Angebot besteht, da natürlich nicht an jeder Universität oder Hochschule im Ausland auch fremdsprachige Kurse angeboten werden.

Falls Sie zweisprachig aufgewachsen sind oder erfolgreich eine Fremdsprache erlernt haben, haben Sie natürlich einen Vorteil für den entsprechenden Sprachraum. Die Notwendigkeit zum Erlernen der jeweiligen Landessprache des Gastlandes ist jedoch heutzutage nicht mehr unbedingt eine Voraussetzung; lediglich, wenn ausschließlich in dieser Sprache gelehrt wird.

Finanzierung

Die Hürden bei der Finanzierung für ein Auslandsstudium werden oftmals unterschätzt. Glücklicherweise gibt es verschiedene Anlaufstellen, die bei der Finanzierung behilflich sein können, so zum Beispiel das BAföG-Amt oder verschiedene Stiftungen und Organisationen, die Stipendien anbieten. Für diese sind jedoch meist bestimmte Voraussetzungen erforderlich, wie zum Beispiel ein gewisser Notendurchschnitt. Auch das Erasmus-Programm kann bei der Finanzierung helfen, insofern Ihr Auslandsstudium innerhalb der Europäischen Union stattfindet.

Anerkennung

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Punkt der Vorbereitungen auf eine Studienzeit im Ausland besteht in der Informationsbeschaffung in Bezug auf die Anerkennung der besuchten Kurse und erworbenen Abschlüsse in Deutschland. Dies hängt nicht einmal unbedingt nur von den Vorgaben der Bundesländer, der jeweiligen Universitäten oder Fachhochschulen ab. Es kann sogar sein, dass Ihre Professoren in Deutschland selbst entscheiden, ob sie die Inhalte, Länge und Häufigkeit sowohl Ihrer Kurse als auch Prüfungen im Ausland anerkennen. Daher sollten Sie im Rahmen Ihrer Vorbereitungen auf jeden Fall die jeweiligen Professoren zu Rate ziehen.

Fazit:

Fangen Sie möglichst früh damit an, sich zu informieren. Es ist wichtig zu wissen, welche Unterlagen Sie brauchen und welche Vorbereitungen für ein Auslandssemester zu treffen sind. Im Laufe dieser Recherchen können Sie so auch erkennen, ob dies wirklich etwas für Sie ist. Die fünf wichtigsten Fragen, die Sie sich stellen sollten, sind:

  • Brauche ich beglaubigte Übersetzungen? Wenn ja, von welchen Unterlagen?
  • Wo möchte ich am liebsten studieren und wie lange?
  • Wie finanziere ich das Auslandsstudium?
  • Werden die verschiedenen Komponenten des Auslandsstudiums in Deutschland anerkannt?
  • Welche Organisationen oder Ämter können mir bei der Organisation behilflich sein?