Als Hostess in Ausland arbeiten - darauf musst du achten!

Hostess im Ausland: Darauf solltest du achten

Du möchtest als Hostess im Ausland arbeiten? Olingua unterstützt dich mit der professionellen Übersetzung deiner Bewerbung!
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Was macht eine Hostess eigentlich?

Eine Hostess ist dafür zuständig, eine Organisation oder ein Unternehmen bei Kongressen, Messen, Events oder einer Promotion zu vertreten. Der Fokus liegt darauf, die Besucher zu betreuen und die Agentur im besten Licht zu repräsentieren. Auch die organisatorische Unterstützung während des Events fällt in den Aufgabenbereich einer Hostess.

Welche Tätigkeiten übernimmt eine Hostess konkret?

Die konkreten Aufgaben für dich als Hostess im Ausland werden meist in Form eines Briefings festgelegt. Sie können je nach Agentur oder Unternehmen unterschiedlich ausfallen. Ein solches Briefing informiert dich über alles, was du dazu benötigst, um deinen Job möglichst gut zu machen. Zu den konkreten Aufgaben einer Hostess gehören in der Regel:

  • Betreuung des Info-Stands
  • Rezeption
  • Promotion und Verkaufsberatung
  • Kundengespräche
  • Produktpräsentationen

Die wichtigsten Aufgaben einer Hostess im Ausland

Als Hostess hast du zahlreiche Aufgaben. Die wichtigsten davon sind:

  • Vor der Veranstaltung: Bei der Organisation, dem Aufbau und der Vorbereitung der Räumlichkeiten unterstützen.
  • Während der Veranstaltung: Die Gäste empfangen und betreuen. Du weist ihnen den Weg, händigst Ihnen Programme und wichtige Informationen aus und beantwortest mögliche Fragen. Eventuell bist du auch für die Registrierung oder die Akkreditierung zuständig.
  • Nach der Veranstaltung: Du verabschiedest die Gäste und unterstützt bei den abschließenden Arbeiten.
Als Hostess auf einer Messe im Ausland zu arbeiten ist interessant und herausfordernd zugleich.
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Diese Stärken muss eine Hostess im Ausland mitbringen

Als Hostess im Ausland bist du dafür verantwortlich, ein Unternehmen zu repräsentieren oder Produkte und Dienstleistungen attraktiv zu machen. Das klappt nicht ohne die richtigen Sprach- und Kulturkenntnisse. Unabhängig davon, wo du als Hostess arbeiten möchtest, gilt also: Du musst die geforderte Sprache fließend und sicher sprechen. Sollten dich deine Reisen weiter wegführen ist es besonders wichtig, dass du dich auch in der Kultur des Landes auskennst. Andernfalls könnte es zu unangenehmen Situationen kommen – aufgrund der fehlenden interkulturellen Fertigkeiten.

Soft Skills sind das A und O

Damit du als Hostess im Ausland erfolgreich bist, benötigst du die richtigen Soft Skills. Dazu gehört ein extrovertiertes und charmantes Auftreten ebenso wie eine ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit. Soziale Kompetenzen sind ebenfalls notwendig, damit du mit Besuchern und Gästen stets freundlich und höflich sprechen kannst. Auf diese Weise schaffst du, unabhängig von den Gegebenheiten, eine angenehme und positive Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Das Erscheinungsbild ist als Hostess im Ausland besonders wichtig

Das Erscheinungsbild einer Hostess spielt stets eine große Rolle – das gilt auch, wenn du als Hostess im Ausland arbeitest. Die wesentlichen Anforderungen sind ein freundliches Gesicht, deine Körpergröße und vor allem ein angenehmes und gepflegtes Äußeres. Je nachdem, welche Locations du wählst, gehört dazu, dass du kein zu starkes Make-up trägst. Oder etwa keine Piercings und keine sichtbaren Tattoos hast.

Als Hostess im Ausland sollst du vor allem einen perfekten ersten Eindruck hinterlassen. Dazu gehört ebenfalls das passende Outfit: Es sollte zu dem jeweiligen Event passen und gegebenenfalls auf die Besonderheiten des Landes abgestimmt sein.

Hostess im Ausland – diese Punkte solltest du noch beachten

Hostess Jobs im Ausland sind begehrt: Dennoch ist es wichtig, dass du die wichtigsten Punkte beachtest, bevor dein Abenteuer beginnen kann. Denn als Hostess im Ausland zu arbeiten ist eine Herausforderung, die du nicht unterschätzen solltest.

  • Das Unternehmen: Bei der Wahl der Agentur solltest du darauf achten, dass du einen Arbeitgeber findest, der zu dir passt. Natürlich sollte dir die Branche zusagen sowie die anstehenden Aufgaben. Je weiter die deine Reise führt, desto wichtiger kann die Hilfe des Unternehmens sein: Hilft dir dein Arbeitgeber dabei, eine Unterkunft zu finden? Unterstützt dich die Firma bei der Beantragung des Visums und weiterer wichtiger Dokumente?
  • Versicherung: Auch wenn du nur temporär als Hostess im Ausland arbeitest, benötigst du eine Krankenversicherung. Den richtigen Versicherungsanbieter zu finden ist nicht immer einfach. Deshalb solltest du dich bereits einige Zeit vor Reisebeginn darum bemühen.
  • Gehalt und Steuern: Entscheidest du dich für einen Job als Hostess im Ausland, stellt sich die Frage, wie hoch deine Einnahmen sind. Stimmen sie mit deiner Vorstellung überein? Informiere dich zusätzlich darüber, wie du deinen Job als Hostess im Ausland in der Steuererklärung angeben musst.
  • Visum: Je nach Zielland kann die Beantragung des Visums ein wenig länger dauern. Das gilt vor allem dann, wenn die Botschaft nur einen Tag die Woche Visa vergibt. Informiere dich frühzeitig über die Bestimmungen des Landes, in dem du als Hostess im Ausland arbeiten möchtest.
  • Leidenschaft: Auch wenn der Job einfach und spannend aussieht – Als Hostess im Ausland zu arbeiten ist eine Herausforderung. Leidenschaft hilft dir dabei, nicht nur die passenden Hostess Jobs im Ausland zu finden. Sondern auch eventuelle Schwierigkeiten oder anstrengende Stunden durchzustehen.

Olingua hilft, deine Bewerbung als Hostess im Ausland zu übersetzen

Möchtest du als Hostess im Ausland arbeiten? Dann sollte deine Bewerbung perfekt zu der gewünschten Stelle passen – nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich. Wir helfen dir dabei, dein Bewerbungsschreiben und deinen Lebenslauf zu übersetzen. Mit einer professionellen Übersetzung und den richtigen Unterlagen steht deinem Weg zur Hostess im Ausland nichts mehr im Wege!


Juristische Dokumente übersetzen lassen - am besten mit den Profis von Olingua!

Verträge, AGB, Impressum & Co.: Juristische Dokumente richtig übersetzen lassen

Juristische Dokumente übersetzen lassen - am besten von den Profis von Olingua!
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Übersetzungen im juristischen Bereich

Juristische Dokumente übersetzen zu lassen gehört mit zu den anspruchsvollsten Aufgaben. Schließlich muss sich der Fachübersetzer mit der Landessprache und den Fachtermini auskennen, ebenso wie mit dem Rechtssystem des Ziellandes. Ausschließlich durch dieses Wissen kann er den rechtlichen Kontext richtig zuordnen und sicherstellen, dass er seine Gültigkeit bewahrt. Mit dem Übersetzen der Alltagssprache hat es also nichts zu tun, wenn du juristisch Dokumente übersetzen lässt.

Juristische Dokumente präzise übersetzen

Juristische Dokumente zu übersetzen bedeutet, dass die komplexen Rechtstexte die geltende Rechtsordnung widerspiegeln müssen. Nur wenn sie im Ausgangs- und Zielland dieselben Werte und Bedingungen vermitteln, war das juristische Übersetzen von Dokumenten erfolgreich. In manchen Fällen benötigst du außerdem eine Beglaubigung, die du bei den Behörden einreichst.

Verträge, Impressum, AGB oder Texte für die Rechtsabteilung übersetzen

Eine sinngemäße Übersetzung ist nicht ausreichend, wenn du juristische Dokumente übersetzen lassen möchtest. Vielmehr kommt es auf Präzision und Fachkenntnisse an. Das gilt nicht nur bei Verträgen oder wichtigen Schreiben: Auch deine AGB, dein Impressum und die Texte für deine Rechtsabteilung gilt es stets im richtigen Kontext wiederzugeben.

Herausforderungen bei juristischen Übersetzungen

Die größte Herausforderung beim juristische Dokumente Übersetzen liegt in dem abstrakten Stil, der mit komplexen Fachbegriffen gespickt ist. Erschwert wird die juristische Übersetzung durch das Rechtssystem im Zielland, das nicht unbedingt mit dem in Deutschland übereinstimmen muss. Natürlich sind auch die Korrektheit sowie eine fristgerechte Lieferung wichtige Aspekte, wenn du juristische Dokumente übersetzen lassen musst.

In diesen Fällen musst du juristische Dokumente übersetzen

Eine juristische Übersetzung ist immer dann notwendig, wenn du juristische Inhalte für andere Rechtsräume aufarbeiten möchtest. Ob es sich dabei um Verträge, AGB oder zivilrechtliche Prozessakten handelt, spielt für die Übersetzung keine Rolle. Sie alle benötigen ein umfangreiches Fachwissen sowie eine tiefgreifende Kenntnis des Rechtssystems im Zielland. Zu den häufigsten Bereichen, für die du juristische Dokumente übersetzen lassen musst, gehören:

  • Arbeitsrecht
  • Gesellschaftsrecht
  • Handelsrecht
  • Internationales Privatrecht
  • Markenrecht
  • Patentrecht
  • Urheberrecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Wirtschaftsrecht

Sobald dein Unternehmen auf dem internationalen Markt vertreten ist, ist eine rechtssichere Übersetzung deiner Unterlagen unausweichlich. Sie bietet dir die notwendige Sicherheit, um jahrelange Rechtsstreits zu vermeiden und deine Lizenzvereinbarungen aufrecht zu erhalten. Oftmals tragen diese Dokumente dazu bei, Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich ebenso auf die juristischen Übersetzungen verlassen kannst wie deine Geschäftspartner.

Juristische Dokumente übersetzen lassen leicht gemacht mir Olingua!
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Der Unterschied zwischen einer beglaubigten und einer juristischen Übersetzung

Juristische Dokumente übersetzen zu lassen ist notwendig, damit du sie in der gewünschten Sprache zur Verfügung stellen kannst. Ein klassisches Beispiel dafür wären Verträge oder wichtige juristische Dokumente.

Eine beglaubigte Übersetzung benötigst du, wenn du sie beispielsweise einer Behörde oder einem Ministerium vorlegen musst. Sie erhält einen Stempel und eine Unterschrift des beeidigten Übersetzers. Aus diesem Grund muss sie stets in Papierform ausgestellt werden.

Lässt du juristische Dokumente übersetzen, sind sie ebenso wahrheitsgetreu und sind mit dem gleichen Aufwand übertragen. Sie erhalten jedoch keinen offiziellen Stempel und können sowohl in Papierform als auch digital ausgestellt sein.

Deshalb juristische Dokumente immer vom Profi übersetzen lassen

Juristische Dokumente übersetzen zu lassen ist nicht immer einfach. Sie müssen rechtssicher sein, damit sie dir weiterhelfen. Um deine Dokumente übersetzen zu lassen, benötigst du also einen Fachübersetzer, der sich mit dem Rechtssystem im Zielland auskennt. Kleine Übersetzungsfehler dürfen nicht vorkommen, wenn du juristische Dokumente übersetzen lässt. Denn diese können sich negativ auf deinen Ruf auswirken oder hohe Kosten mit sich bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Fachübersetzer nicht nur über ausgezeichnete Sprachkenntnisse verfügt. Er muss gleichzeitig mit dem Rechtssystem des jeweiligen Landes vertraut sein.

Vorteile der professionellen Übersetzung

Möchtest du juristische Dokumente übersetzen lassen? Dann solltest du sie in die Hände von Profis geben. Nur so profitierst du voll und ganz von den Vorzügen einer professionellen Übersetzung.

  • Das 4-Augen-Prinzip für einwandfreie Texte.
  • Eine große Menge an Sprachkombinationen.
  • Ein 3-fach ISO-zertifizierter Prozess.
  • Juristische Dokumente sind für die Beglaubigung qualifiziert.

Olingua ist dein Partner für die Übersetzung juristischer Dokumente

Sobald du juristische Dokumente übersetzen musst, steht Olingua dir zur Seite. Du profitierst von zahlreichen Stärken, die wir in deine juristische Übersetzung einfließen lassen:

  • Qualität: Die Fachkompetenz unserer juristischen Übersetzer ermöglicht es uns, qualitativ hochwertige juristische Dokumente zu übersetzen.
  • Schnelligkeit: Deine Anfrage oder deinen Auftrag reichst du bequem per E-Mail ein. Ein zusätzlicher Eilservice hilft dir in dringenden Fällen weiter.
  • Erfahrung: Die langjährige Erfahrung von Olingua ermöglicht es uns, deine Dokumente schnell und sachgerecht zu übersetzen.
  • Flexibilität: Wir passen uns an deine Bedürfnisse an und behalten den Liefertermin stets im Blick.
  • Vielfältigkeit: Wir verfügen über ein großes Netzwerk an Rechtsübersetzern die uns dabei unterstützten, dir die bestmögliche Übersetzungsleistung zu bieten.


Amerikanische Credit Units – Achtung! – Nicht gleich ECTS-Credits!

Amerikanische Credit Units – Achtung! – Nicht gleich ECTS-Credits!

Der Name verrät es bereits: Das European Credit Transfer System (ECTS) ist ein System, das lediglich in Europa greift. Für Studenten, die den Weg nach Übersee antreten, um an einer nordamerikanischen Hochschule oder Universität zu studieren, stellt sich daher die Frage, wie sie ihre Credit Units, die sie dort erzielen, ins europäische System umwandeln oder transferieren können. Denn selbstverständlich will niemand unter ansonsten gleichen Bedingungen einen Nachteil in der Wertigkeit seiner Leistungen verzeichnen müssen.

Eine kurze Erläuterung

Mit Credit Units werden die Leistungen von Studenten in Zahlen umgewandelt. Konkret heißt das, dass eine vorher festgelegte Zeit – in den USA drei Zeitstunden – einer Credit Unit entsprechen. Dies fundiert auf der Annahme der Entwickler des Systems, dass eine einstündige Vorlesung in etwa eine Stunde Vorbereitung und eine Stunde Nachbereitung erfordert.

In den USA gibt es zum einen Lehrveranstaltungen, die drei Credit Units entsprechen, zum anderen aber auch solche, für die es vier Credit Units gibt. Diese sind meistens naturwissenschaftliche Kurse oder Sprachkurse. Die Besonderheit dieser Kurse ist das zusätzliche Bestehen sogenannter Labs, also Lehrveranstaltungen, bei denen experimentell auf das bestehende Wissen aus den Vorlesungen aufgebaut werden kann.

Der Unterschied zum ECTS

Als Faustregel kann man festhalten, dass Studenten, die ihre in Nordamerika erlangten Credit Units in Einheiten gemäß dem ECTS umwandeln möchten, diese Anzahl verdoppeln müssen. Wenn also beispielsweise 15 Credit Units in den USA oder Kanada pro Semester erzielt werden (was dem Durchschnitt aller amerikanischer Studenten entspricht), so kann man mit einer Anrechnung von etwa 30 ECTS an einer deutschen Hochschule oder Universität rechnen.

In unserem letzten Blogartikel haben wir die zweigeteilte Möglichkeit des Studierens in Nordamerika erläutert: Das Quartals- und das Semestersystem. Auch hier gibt es Auswirkungen auf die Credit Units, denn diese haben in den verschiedenen Systemen eine unterschiedliche Gewichtung. So müssen Studenten im Quartalssystem im Laufe ihres Studiums 192 Credit Units erzielen, um dieses abschließen zu können, während es für Studenten im Semestersystem 128 Credit Units sind. Bedingt ist dies durch die Tatsache, dass zwei Semester a 15 möglichen Credit Units drei Quartalen a 10 Credit Units entsprechen. Nach einem Jahr des Studierens können in beiden Systemen also insgesamt jeweils 30 Credit Units erzielt werden.

 


Semester? Quartal? – Wie definiere ich mein Auslandsstudium?

Semester? Quartal? – Wie definiere ich mein Auslandsstudium?

Das Studium im Ausland kann verwirrend sein. Vor allem in Hinsicht auf die verschiedenen Begriffe, die die einzelnen Module definieren, sollten Sie in Anbetracht eines Vollzeit- oder Teilzeitstudiums im Ausland auf dem aktuellen Stand sein.

Das Problem dabei ist, dass vor allem in Nordamerika, also Kanada und den USA, eine eher uneindeutige Synonymität der Bezeichnungen Semester, Quarter und Term besteht. Lassen Sie uns ein bisschen Licht ins Dunkel bringen!

Das Semestersystem

An amerikanischen Universitäten hat sich das Semestersystem weitestgehend etabliert. In etwa 80% folgen diesem Modell, das sind über 4.000 Universitäten. Normalerweise wird ein Studienjahr in zwei Semester aufgeteilt, nämlich das Herbst- und Frühjahrssemester, die gleich lang sind und durch Weihnachts- sowie Sommerferien begrenzt werden. In vielen Fällen bestehen sogar noch Möglichkeiten zu Summer Terms, das sind weitere Kurse, die im Sommer stattfinden, also zwischen den beiden Semestern; meist im Zeitraum der Sommerferien.

Dabei sind die Universitäten in der Zeiteinteilung der Semester nicht an feste Vorgaben gebunden; im Prinzip kann jede Uni die Termine für Beginn und Ende des jeweiligen Semesters selbst festlegen. In der Regel dauert ein Semester 15 bis 17 Wochen. Als Alternative zu den Summer Terms nehmen viele Studenten auch die Möglichkeit zu Praktika oder Ferienjobs wahr.

Am besten eignet sich das Semestersystem für all diejenigen Studenten, die sich in längerfristigen Kursen besser zurechtfinden können und stoffspezifisch in die Tiefe gehen wollen, denn genau das bieten Semestermodule. Dafür wird dann allerdings meist auch die Fähigkeit für ein diszipliniertes Zeitmanagement gebraucht, denn beispielsweise liegen zwischen verschiedenen Prüfungen meist mehrere Wochen. Und auch die Vorlesungen müssen selbstständiger vor- und nachbereitet werden. Dafür ist es aber auch nicht gleich ein Weltuntergang, wenn man mal eine Vorlesung verpasst, denn durch die Länge des Semesters kann verpasster Stoff ohne allzu große Mühen wiederaufgearbeitet werden.

Das Quartal-System

Die restlichen 20% der amerikanischen und kanadischen Hochschulen und Universitäten bevorzugen das Quartalssystem gegenüber dem Semestersystem. Obwohl diese Ungleichheit vermuten lassen könnte, dass dies einen qualitativen Unterschied darstellt, ist der Grund dafür tatsächlich einfach nur historisch bedingt. Dafür spricht, dass einige der renommiertesten Universitäten der Welt, die in Nordamerika liegen, nach dem Quartalssystem vorgehen.

Das Quartalssystem unterteilt ein Studienjahr in zunächst drei Quartale – Herbst, Winter und Frühling. Vorteilhaft daran ist die Möglichkeit, zusätzlich im Sommerquartal, in dem eigentlich Ferien sind, weitere, zusätzliche Kurse zu belegen. Die Quartale sind dabei immer jeweils ca. 10 Wochen lang. Auch hier sind den Hochschulen und Unis keine Vorgaben gesetzt.

Ein deutlicher Vorteil des Quartalssystems gegenüber dem Semestersystem ist die Möglichkeit, durch die erhöhte Anzahl der Vorlesungen und Lehrveranstaltungen sehr viel mehr und vor allem sehr verschiedene Kurse belegen zu können. Ein deutlicher Nachteil besteht hingegen auch darin, dass der Unterrichtsstoff mit einer weitaus höheren Intensität und Schnelligkeit behandelt wird, was es in Hinsicht auf die regelmäßiger stattfindenden Prüfungen und verpasster Vorlesungen recht anspruchsvoll werden lässt, den ganzen Stoff in der knappen Zeit auch erlernen zu können.

BAföG spielt auch eine Rolle

Für all diejenigen, die sich noch entscheiden müssen, welches System für sie vorteilhafter ist, sollte noch angemerkt werden, dass auch dem BAföG keine unwichtige Bedeutung in diesem Zusammenhang zukommt. Dieses, auch als Auslands-BAföG bekannt, kann lediglich dann gezahlt werden, wenn mindestens ein Semester oder alternativ mindestens zwei Quartale im Ausland studiert wird.

Zu diesen und allen anderen wichtigen Punkten, die man im Rahmen eines Auslandsstudiums beachten sollte, stellen die jeweiligen Unis und Hochschulen allerdings auch auf ihren Webseiten ausreichend Informationen bereit; und auch die Botschaften der Zielländer hier in Deutschland erweisen sich in diesem Kontext als höchst informativ.


Auslandssemester? Wer soll das bezahlen?

Auslandssemester? Wer soll das bezahlen?

Für Studenten besteht im Rahmen so gut wie jeden Studiengangs die Möglichkeit, ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen. Allerdings stellt sich vielen Studenten dabei die essenziellste aller Fragen: Wie soll das bitte finanziert werden? Sie selbst haben in den meisten Fällen nicht genügend finanzielle Rücklagen, um mehrmonatige Auslandsaufenthalte im Rahmen eines Studiums bezahlen zu können. Hinzu kommt das Problem, dass man ja auch währenddessen nur schwer nebenher noch arbeiten kann, denn ein Großteil der Freizeit geht natürlich für das Erlernen der Studiumsschwerpunkte drauf.

Allerdings – glücklicherweise – wird niemand in einer solchen Situation allein gelassen. Im Gegenteil: Eigentlich ist für alle gesorgt. Es müssen nur ein paar Rahmenbedingungen stimmen.

Förderprogramme und Stipendien

Am leichtesten haben es natürlich diejenigen Studenten, die entweder eine natürliche Begabung für ihr Studienfach haben und das gesamte Studium sozusagen mit Links bewältigen, oder aber mit vollem Einsatz dafür brennen, am Ende die bestmöglichen Resultate zu erzielen und dafür in Kauf zu nehmen, mehrere Jahre neben Schlaf und Essen lediglich zu lernen.

Für diejenigen, die damit erfolgreich sind und sich ihr Einsatz auf den Zeugnissen widerspiegelt, stehen finanziell betrachtet alle Türen offen, denn in solchen Fällen lassen Stipendien nicht lange auf sich warten. Diese können beispielsweise von der heimischen Universität oder Hochschule vergeben werden, aber auch Unternehmen und private Stifter bieten diesbezüglich Möglichkeiten an. In den meisten Fällen wird das Geld der Stipendien von den Studenten für die Bezahlung der Studiengebühren sowie zur Deckung von Miete und Lebensunterhaltskosten verwendet.

Es gibt auch alternative Förderprogramme, für die man sich allerdings im Vorfeld bewerben muss. Das bekannteste und mit Abstand beliebteste ist das Erasmus-Programm.

BAföG

Eine andere Möglichkeit der Finanzierung eines Auslandsemesters bietet das sogenannte Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). In diesem Fall gibt es die Voraussetzungen, mindestens ein Semester im Ausland zu studieren, weit im Voraus eine erkennbare Planung parat und diese auch in Form eines offiziellen Antrags eingereicht zu haben, in der Regel spätestens sechs Monate vor Antritt der Reise. Erhöhte Chancen, für eine BAföG-Unterstützung in Betracht gezogen zu werden, bietet das Beherrschen der Sprache des Landes, in dem man das Auslandssemester absolvieren möchte.

Bildungskredite

Für den Fall, dass eine finanzielle Unterstützung durch das BAföG abgelehnt wird oder aus anderen Gründen nicht zustande kommen kann, gibt es allerdings auch noch die Möglichkeit eines Bildungskredites. Dieser muss der kreditgebenden Institution im Anschluss an das Studium in verzinsten Ratenzahlungen zurückerstattet werden.

Praktika und Nebenjobs

Natürlich kann nicht jeder Auslandsstudent durch diese Finanzierungsmöglichkeiten Unterstützung erwarten. Im Vergleich zur jährlichen Anzahl der Studenten, die im Ausland studieren, gibt es nicht genügend Geld, um für alle eine Finanzierung zu gewährleisten. Daher müssen diejenigen, die Pech bei oben genannten Ansätzen hatten, ihre Auslandssemesterpläne aber trotzdem nicht verwerfen wollen, wohl oder übel auf die altbewährten Finanzierungsmethoden zurückgreifen, sprich: Nebenjobs oder bezahlte Praktika. Nachteil daran ist natürlich, dass man dadurch freie Zeit einbüßt, die man eigentlich bräuchte, um für das Studium zu lernen.

 


Was genau ist eine Apostille? – Und wofür wird sie benötigt?

Was genau ist eine Apostille? – Und wofür wird sie benötigt?

Die Apostille, manchmal auch Haager Apostille genannt, ist eine Form der Beglaubigung im internationalen Urkundenverkehr. Sie findet im Rechtsverkehr zwischen solchen Staaten Verwendung, die Mitgliedsstaaten des Übereinkommens sind, das 1961 auf der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht getroffen wurde.

Die Apostille wird dafür verwendet, die Echtheit der Unterschrift, die Unterzeichungsumstände und je nach Gegebenheit die Echtheit eines Stempels oder Siegels, was auf der Urkunde zu finden ist, zu bestätigen. Infolge der Einführung der Apostille im Jahr 1961 wurde der internationale Rechtsverkehr deutlich vereinfacht. Aus heutiger Sicht trägt sie wesentlich zur Globalisierung bei, da internationale Rechtswege sehr viel schneller und weniger bürokratisch gestaltet werden können.

Doch wie funktioniert das?

Hauptsächlich ist eine Apostille nur auf öffentlichen Urkunden zu finden. (Ob eine Urkunde als öffentlich bezeichnet wird, ist durch Artikel 1 des Haager Übereinkommens klar definiert. Dabei kommt allerdings immer das innerstaatliche Recht der jeweiligen Ausstellungsbehörde zur Anwendung.) Dargestellt wird die Apostille durch einen Stempel, der quadratisch und mindestens 9 Zentimeter breit bzw. lang sein muss. Die Sprache, in der die Apostille ausgefüllt ist, kann die Amtssprache der ausstellenden Behörde sein, allerdings kann sie auch beispielsweise auf Englisch oder Französisch verfasst sein. (Die Überschrift muss dabei zwingend auf Französisch formuliert sein.)

Mittlerweile wird eine App entwickelt, die die Administratorenregister führen und die Apostille also in elektronischer Form ausstellen kann. Resultat dessen wäre, dass man zukünftig zu jedem Zeitpunkt an egal welchem Ort auf der Welt überprüfen könnte, ob das Zustandekommen der Apostille seine Richtigkeit hat. Ausgestellt wird die Apostille lediglich von den jeweiligen staatlichen Stellen für Urkunden, die im Tätigkeitsbereich der öffentlichen Verwaltung Anwendung finden. Sind die Urkunden privater oder öffentlicher Natur, aber für den Rechtsprechungsprozess notariell oder gerichtlich beurkundet, so wird die Apostille ausschließlich von Gerichten hergestellt. Je nach Kontext können auch die jeweiligen Justizministerien dafür zuständig sein.

Eine Besonderheit stellt die Anwendung im Kontext der Bestimmungen dar. Nur wenn diese zu streng ausfallen, kommt die Apostille gemäß Artikel 8 des Haager Übereinkommens zur Anwendung. Bei leichteren Bestimmungen, vor allem bei einer Befreiung von Beglaubigungen jedweder Art, darf eine Apostille nicht für eine Verschlechterung der Bestimmungen führen.

Mitgliedsstaaten des Haager Übereinkommens

Zurzeit gibt es 117 Vertrags- und Mitgliedsstaaten des Haager Übereinkommens. Wenn ein neuer Staat im Begriff ist, dem Übereinkommen beizutreten, muss er dafür beim niederländischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten eine Beitrittsurkunde hinterlegen. Dies setzt die sogenannte Aufnahmeroutine in Gang, woraufhin der Beitritt rechtskräftig wird.

Da einige Staaten im Verdacht standen und teils noch stehen, ihre eigenen Bevölkerungen lediglich vor bürokratischen Nachteilen zu schützen, haben andere Mitgliedsstaaten Einspruch gegen den Beitritt dieser Staaten erhoben. Dabei stellt der folgende Prozess insofern eine weitere Besonderheit dar, dass lediglich das bilaterale Verhältnis zwischen den einsprechenden und den beeinspruchten Staaten nicht wirksam wird; auf die restlichen Mitgliedsstaaten hat dies keinen Einfluss, der Beitritt tritt dort vollständig in Kraft. Im Falle Deutschlands sind dort konkret Aserbaidschan, Burundi, die Dominikanische Republik, Indien, Kirgisistan, der Kosovo, Liberia, die Republik Moldau, die Mongolei, Paraguay, Tadschikistan, Tunesien und Usbekistan zu nennen. Im bilateralen Verhältnis zwischen Deutschland und diesen Ländern findet die Apostille aus dem Grund des von Deutschland erhobenen Einspruchs gegen den Beitritt dieser Länder keine Anwendung. Allerdings gibt es über 100 andere Staaten, gegenüber denen das Übereinkommen von deutscher Seite aus in Kraft getreten und wirksam ist.

Es gibt allerdings einen Sonderfall: Österreich hat lediglich gegen den Beitritt der Dominikanischen Republik, Kirgisistan, der Mongolei und Usbekistan Einspruch erhoben. Resultat dessen ist, dass deutschsprachige Urkunden, die im Kontext des Verhältnisses zu Staaten stehen, gegen deren Beitritt zum Übereinkommen Deutschland Einspruch erhoben hat, Österreich jedoch nicht, in Österreich beglaubigt und mit Apostille versehen werden können. Da es zwischen Deutschland und Österreich keinerlei derartige Einschränkungen gibt, sind diese jeweiligen in Österreich ausgestellten Urkunden auch in Deutschland uneingeschränkt wirksam und gültig.


Die Vielfalt der weltweiten Sprachen

Die Vielfalt der weltweiten Sprachen

Auf der Welt gibt es heute knapp 7.000 Sprachen. Immerhin lassen sie sich unterteilen in ca. 35 Sprachfamilien, was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass jede dieser Sprachfamilien durchschnittlich 200 eigene Sprachen beinhaltet, die obgleich ihrer gemeinsamen Zugehörigkeit trotzdem völlig unterschiedlich sein können. Hinzu kommt die Vielfalt von Dialekten innerhalb dieser einzelnen Sprachen, die je nach Land oder Region derart individuell sein können, dass es sogar vorkommen kann, dass zwei nur wenige Kilometer voneinander entfernte Ortschaften erhebliche Kommunikationsschwierigkeiten haben.

Es gibt als weitere Möglichkeit der Unterteilung sogenannte Sprachgruppen mit zwar völlig unterschiedlichen Ursprüngen, die jedoch durch Einflüsse aus den Sprachen der sogenannten Hochkulturen geprägt sind. So sind beispielsweise alle west- und südeuropäischen Sprachen vor 2.000 Jahren durch das Lateinische beeinflusst worden. Dazu gehören neben Deutsch unter anderem Englisch, Spanisch und Französisch. Eine Besonderheit stellt die italienische Sprache dar, da davon auszugehen ist, dass sie im Prinzip ein modernes Latein ist, sich also im Laufe der zwei Jahrtausende direkt aus dem Lateinischen her entwickelt hat.

Und auch die deutsche Sprache ist eine kleine Besonderheit in Europa, da Deutschland durch seine zentrale geographische Lage und seine jahrtausendelange Tendenz dazu, Kriege zu verlieren, schon immer eine Art Schmelztiegel für Kulturen und Sprachen aus aller Herren Länder war. So lassen sich im modernen Deutsch neben den Einflüssen aus dem Lateinischen beispielsweise auch Überbleibsel aus den alten germanischen Sprachen finden, außerdem fanden vor allem durch fremdsprachige Besatzungsmächte viele Sprichwörter und ähnliches ihren Weg in den Sprachgebrauch. Selbst slawische und nordische Sprachen weisen in kleinen Teilen Parallelen zum Deutschen auf. Und auch umgekehrt gibt es deutsche Einflüsse in anderen Sprachen: Das britische Königshaus beispielsweise stammt ursprünglich aus Ostdeutschland, und in den Sprachen der Balkanländer lassen sich ansatzweise noch Hinweise auf die österreichische Geschichte finden.

Des Weiteren muss man in der Sprachforschung berücksichtigen, dass es im Laufe der letzten 10.000 Jahren auch viele Völkerwanderungen gab; insbesondere für die Zeit von 4.000 bis 1.000 v.Chr. geht man davon aus, dass aus dem heutigen Südwestrussland in alle Himmelsrichtungen Völkerwanderungen stattfanden. Die Nachfahren dieser Sprachfamilie leben heute auf einem Gebiet von Spanien über Russland im Norden und die Türkei im Süden bis hin zum nördlichen Indien.

So könnte man also im Prinzip davon ausgehen, dass die weltweite Sprachentwicklung einen fließenden Prozess darstellt, und dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachen und Sprachgruppen durch die ständige Vermischung gar nicht so signifikant sein dürften. Nur muss man natürlich noch die Ursprünge der Sprachgruppen sowie die Hindernisse interkultureller Kommunikation der Menschheit im Laufe der Geschichte berücksichtigen. So ist die gesellschaftliche und politische Akzeptanz für fremde Kulturen eine relative Neuheit im Weltgeschehen. Seit jeher war es eine gängige Praxis von weiter entwickelten Nationen (meist aus Europa), in der Hoffnung auf Rohstoffe, Lebensraumerweiterung und kostenlose Arbeiter andere, weniger gut entwickelte Länder einfach zu überrennen, ihre Kulturen entweder zu zerstören oder komplett umzukrempeln und letztendlich die nativen Sprachen durch ihre eigene zu ersetzen. Unzählige Beispiele dafür finden sich in der Kolonialgeschichte Afrikas und Südamerikas.

Die zwei amerikanischen Kontinente an sich stellen auch eine Besonderheit in der Weltgeschichte dar. Ursprünglich von indigenen Völkern mit eigenen Sprachen besiedelt, wurden diese von den europäischen Besatzern fast vollständig vernichtet. In Nordamerika sind es die Indianer, die den Briten und Franzosen zum Opfer fielen; sie stellen heute eine winzige Minderheit dar, die nur noch in extra angelegten Reservaten lebt. In Südamerika wird fast ausschließlich Spanisch und Portugiesisch sowie zu einem kleinen Teil Französisch gesprochen; die dortigen indigenen Sprachen der Azteken und Inka sind für immer verloren.

Man geht davon aus, dass im Laufe der nächsten 100 Jahren, was eine vergleichsweise sehr kurze Zeitspanne in der Menschheitsgeschichte ausmacht, in etwa 50 Prozent der 7.000 heutigen Sprachen vollkommen aussterben werden. Bedingt ist dies unter anderem durch die Tatsache, dass viele dieser Sprachen international keinerlei Bedeutung haben und von Eltern nicht mehr unbedingt an ihre Kinder weitergegeben werden. Außerdem belaufen sich 80 Prozent der weltweiten Muttersprachler auf lediglich 50 verschiedene Sprachen; die restlichen knapp 6.800 Sprachen belaufen sich auf rund 20 Prozent der Menschheit.

 

 


Die Schwierigkeit des Übersetzens

Die Schwierigkeit des Übersetzens

Übersetzungen schriftlicher Dokumente gehören seit hunderten von Jahren zum Tagesgeschäft von Unternehmen, Ämtern und politischen Einrichtungen. Ohne fachgerechte Übersetzungen wäre die weltweite Wirtschaft in ihrer heutigen Form nicht möglich, und auch die politische Landschaft sähe gänzlich anders aus. Selbst unser häusliches Leben würde sich sehr von unserem heutigen Lebensstil unterscheiden. Als Beispiel: Alle nicht in Deutschland gefertigten Produkte würden lediglich über Bedienungsanleitungen oder Produktinformationen in der jeweiligen Sprache des Herstellungslandes verfügen, welche man für die Bedienung des Produktes dann zwangsläufig beherrschen müsste. Dies würde voraussetzen, dass jeder Mensch auf der Welt mindestens 50 Sprachen erlernen müsste, was natürlich nicht möglich ist.

Die Unterschiedlichkeit aller Sprachen

Es ist mitunter etwas überraschend, sich den Verlauf der weltweiten Sprachentwicklungen genauer anzusehen. So haben beispielsweise fast alle europäischen Sprachen ihren Ursprung im Südwesten Russlands, von wo aus vor ca. 6.000 Jahren große Völkerwanderungen aus starteten, deren sprachliche Nachwirkungen sich heute von Spanien bis China erstrecken. Im Umkehrschluss kann man also behaupten, dass zum Beispiel Pakistan und Frankreich denselben Sprachursprung haben, was angesichts der gewaltigen sprachlichen Unterschiede heutzutage wie eine weit hergeholte Behauptung klingt.

Ein großes Problem, dem sich unzählige Übersetzer tagtäglich ausgesetzt sehen, ist die Tatsache, dass jede Sprache auf der Welt unterschiedlich aufgebaut und konzipiert ist, und das in vielerlei Hinsicht. So kann unter anderem davon ausgegangen werden, dass jede Sprache mindestens eine Vokabel hat, die nicht wortwörtlich in eine andere Sprache übertragen werden kann. Und dies bezieht sich lediglich auf die Amtssprache; Dialekte stellen nochmal eine ganz andere Herausforderung dar.

Wo genau liegt das Problem?

Die Schwierigkeit, der sich Übersetzer weltweit daher stellen müssen, ist, das perfekte Gleichgewicht zu finden zwischen einer sinngemäßen Übersetzung und einer korrekten, wortwörtlichen Übersetzung. Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel:

Der erste Satz aus Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung gilt als eine der am schwersten zu übersetzenden Textpassagen aller Zeiten. Der Einfachheit halber beziehen wir uns einmal nur auf die englische Übersetzung. Der Satz lautet wie folgt:

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“

Das größte Problem an diesem Satz stellt das Wort Ungeziefer dar. Englischsprachige Übersetzer haben sich dabei meist mit dem Wort insect begnügt. Leider ist dies nicht unbedingt korrekt. Im Mittelhochdeutschen wurde als Ungeziefer ein „unreines Tier, das nicht zum Verzehr geeignet ist“ bezeichnet. Unter diese Definition würde beispielsweise auch ein Schwan fallen, dessen Lebensweise dafür sorgt, dass sein Fleisch ungenießbar schmeckt und zu zäh für den Verzehr ist. Eine andere, häufig gebrauchte Übersetzung ist vermin. Dieses Wort allerdings bezeichnet im Englischen lediglich die Schädlinge. Nützlinge wie beispielsweise Bienen oder Spinnen können im Deutschen jedoch sehr wohl auch als Ungeziefer bezeichnet werden. Und ebenso die Begriffe cockroach (Kakerlake), beetle (Käfer) oder bug (Wanze) sind häufig zu findende Übersetzungsansätze.

Eine andere Schwierigkeit bringt das Wort ungeheuer als Beschreibung des Ungeziefers. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, in welcher Bedeutung Kafka dieses Wort gebrauchte. Die Tendenz geht zu monstrous, aber auch horrible wird als mögliche Übersetzung akzeptiert. Dabei sind die Definitionen dieser beiden Wörter im Englischen nicht einmal synonym zueinander. Monstrous bezieht sich eher auf die Körpergröße, horrible eher auf das furchteinflößende Äußere, wobei dies natürlich auch bei monstrous zutreffen kann.

Lösungsansätze

Tatsächlich muss man an solchen Situationen nicht unbedingt verzweifeln. Bleiben wir beim Vergleich zwischen der englischen und deutschen Sprache, so lässt sich schnell feststellen, dass das Englische sehr viel kompakter und sparsamer konzipiert ist als das Deutsche. Die deutsche Sprache lebt durch ihre entwicklungsbedingt deutliche Korrektheit von vielen kleinen Füllwörtern wie noch, nur, doch, also, erst, so, eher, auch, sehr und unzähligen anderen, die bei einer Übersetzung nicht zwingend übersetzt werden müssen (was aber natürlich auch immer vom jeweiligen Kontext abhängt), ohne dass der Ausgangstext dadurch sinngemäß verändert würde. Umgekehrt lassen sich in einer Übersetzung vom Englischen ins Deutsche viele dieser Wörter einfügen, obwohl sie so nicht im englischen Original zu finden sind; sie sind dort eher zwischen den Zeilen zu finden.

Und im Notfall lassen sich nicht wörtlich oder sinngemäß zu übersetzende Passagen auch jederzeit durch beispielsweise Nebensätze oder Fußnoten umschreiben.

 

 

 


Diplom- und Masterurkunde – Fachgerechte Übersetzung wichtiger als gedacht!

Verschiedene Studienabschlüsse

In Deutschland gibt es fünf verschiedene Studienabschlüsse: Bachelor, Master, Diplom, Magister und Staatsexamen. Für jeden dieser Abschlüsse gibt es eine bestimmte Art von Studiengang, den man absolvieren muss um zu den jeweiligen Prüfungen zugelassen zu werden.

Der Bachelor als Einstiegsstudium und der Master als Aufbaustudium haben im Laufe der letzten 20 Jahre nach und nach das Diplom abgelöst. Dieses wird allerdings an manchen Universitäten auch noch weiterhin verliehen, da es vor allem im Ingenieurswesen einen exzellenten Ruf genießt. Der Magister wird eher für Studenten in künstlerischen Bereichen sowie Lehramtsstudenten empfohlen, das Staatsexamen ist obligatorisch, um Jurist oder Arzt zu werden.

Der Weg ins Ausland oder zurück

Im Laufe der letzten Jahre ist es immer beliebter geworden (Tendenz weiterhin steigend), nach dem absolvierten Studium ins Ausland zu gehen um dort entweder weiter zu studieren oder auf Grundlage des erlangten Abschlusses einen Beruf zu ergreifen. Wird dies in Erwägung gezogen, so sind dafür eine Reihe an Vorbereitungen zu treffen, um auch sicherstellen zu können, dass die Bewerbung nicht aufgrund fehlender Notwendigkeiten abgelehnt wird.

Die Vorteile daran, im Ausland studiert und/oder gearbeitet zu haben, liegen vor allem in der Optik des Lebenslaufes. Vor allem bei herausragenden Leistungen ist ein Auslandsaufenthalt eine der besten Voraussetzungen für eine darauffolgende Bewerbung auf einen Beruf oder ein weiteres Studium.

Dies lässt sich allerdings nicht einfach so ohne Weiteres bewerkstelligen: Führungszeugnisse, Leistungsnachweise, Prüfungszeugnisse und akademische Abschlussurkunden werden in über 99 Prozent aller Fälle in der Ausgangssprache des jeweiligen Landes ausgestellt, selbst wenn beispielsweise der Studiengang in einer anderen Sprache abgelegt wurde.

Aus diesem Grund ist es nicht nur extrem wichtig, sondern teils auch obligatorisch, beglaubigte Übersetzungen der jeweiligen Dokumente zur Hand zu haben und bei Bewerbungen mit einzureichen.

Wieso die Beglaubigung?

Müsste eine normale Übersetzung nicht eigentlich schon ausreichen?

Teilweise schon, eigentlich aber eher nicht. Wenn man sich mit dem im Ausland erworbenen Abschluss auf einen neuen Job in Deutschland bewerben möchte, so bestehen nicht alle Arbeitgeber darauf, beglaubigte Übersetzungen vorgelegt zu bekommen. Und auch andersherum ist es nicht zwingend notwendig, den hierzulande erlangten akademischen Grad in Form einer beglaubigten Übersetzung vorlegen zu können, wenn man im Ausland arbeiten möchte. Allerdings ist dies auch immer vom jeweiligen Arbeitgeber und der Art der Tätigkeit abhängig.

Falls man allerdings ein Auslandssemester oder -studium absolvieren möchte, ist es zwingend notwendig, bei den zuständigen Einwanderungsbehörden übersetzte Dokumente in beglaubigter Form vorzulegen, da diese sonst Gefahr laufen, nicht anerkannt zu werden.

Die Besonderheit von Diplom- und Masterurkunden

Da sowohl das Diplom als auch der Master akademische Grade darstellen, die einen höheren Abschluss belegen, nehmen sie eine besondere Stellung unter den Urkunden ein. Die Beglaubigung der jeweiligen Übersetzung ist zunächst dafür gedacht, einen Beleg dafür zu haben, dass man im Ausland auf den Abschluss durch ein weiterführendes Studium aufbauen darf.

Und auch umgekehrt müssen die dafür zuständigen Behörden und Universitätsabteilungen in Deutschland einen sicheren Nachweis dafür haben, dass der im Ausland erlangte Abschluss den hiesigen Voraussetzungen für ein Aufbaustudium entspricht. Essenziell dabei ist hier der Status einer Urkunde, den ein Abschlusszeugnis automatisch hat.

Der Vorteil, den beglaubigte Übersetzungen dieser Urkunden bringen, liegt darin, dass der Auftraggeber sicher sein kann, dass alle Bestandteile der Urkunde inhaltlich sachgemäß übersetzt und layouttechnisch beibehalten werden. Dies ist aufgrund der Tatsache, dass Urkunden unter einem gesonderten gesetzlichen Schutz stehen, eine obligatorische Notwendigkeit.

Einen weiteren Status beglaubigter Übersetzungen bringen gerichtliche Umstände. Sollte es zu Unstimmigkeiten in der Abschlussanerkennung kommen, so ist eine nicht-beglaubigte Übersetzung offizieller Urkunden vor Gericht ein Manko. Die Beglaubigung bescheinigt dem Urkundeninhaber nämlich, dass Diplom oder Master den Voraussetzungen entsprechen, die benötigt werden, um mit diesen Abschlüssen ein weiteres, darauf aufbauendes Studium in Angriff nehmen zu können.


Die Abstammungsurkunde – Dafür wird sie benötigt

Die Abstammungsurkunde – Dafür wird sie benötigt

Es gibt mehrere Situationen, in denen eine Übersetzung und deren Beglaubigung Ihrer Abstammungs- oder Geburtsurkunde vorliegen sollten. Beispielsweise bei einer anstehenden Hochzeit im Ausland oder einem permanenten Umzug mit Arbeitsplatzwechsel in ein Nicht-EU-Land wird die beglaubigt übersetzte Urkunde für Ihren Visumsantrag benötigt. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Situationen.

Das wichtigste was Sie dabei beachten sollten, ist darauf zu achten, dass die Übersetzer im jeweiligen Fach spezialisiert sind, im besten Fall sogar Muttersprachler. Somit vermeiden Sie Fehler oder Auslassungen in der Übersetzung. Sind die Übersetzer zudem gerichtlich ermächtigt, kann die Übersetzung der Urkunde auch amtlich beglaubigt werden. Dadurch würde gewährleistet, dass die Übersetzung auch für behördliche Vorgänge anerkannt wird.

 

Was müssen Sie über Abstammungs- bzw. Geburtsurkunden wissen?

Beide Dokumente sind allgemein betrachtet Urkunden, die die Geburt eines Kindes bestätigen. Ausgestellt werden sie in der Regel vom dafür zuständigen Standesamt, wobei entweder die Eltern oder alternativ das jeweilige Geburtskrankenhaus mit einer Frist von einer Woche dafür zuständig sind, die Geburt beim Standesamt zu melden.

Neben Vor- und Nachnamen des Neugeborenen, seinem Geschlecht, sowie Ort und Datum der Geburt müssen in den Dokumenten außerdem die Vor- und Nachnamen der Eltern und deren Wohnort stehen.

 

Wo liegt der Unterschied zwischen Abstammungs- und Geburtsurkunde?

Tatsächlich fallen die Unterschiede zwischen beiden Dokumenten relativ gering aus. Der entscheidendste ist die Tatsache, dass in der Abstammungsurkunde auch alle Informationen angegeben sind, die sich im Bezug auf die Geburtsumstände seit der Geburt verändert haben. Dazu gehören beispielsweise Namensänderungen oder Adoptionsumstände. In letzterem Fall sind übrigens sowohl die leiblichen als auch die Adoptiveltern aufgeführt, bei der Geburtsurkunde lediglich die letzteren.

Bis zum 31.12.2008 musste die Abstammungsurkunde auch bei Hochzeiten vorgelegt werden. Man wollte so verhindern, dass versehentlich Hochzeiten zwischen blutsverwandten Menschen stattfanden. Durch das Personenstandrechtsreformgesetz, das seit dem 01.01.2009 gilt, wurde die Neuausstellung von Abstammungsurkunden jedoch abgeschafft. Seitdem werden lediglich Geburtsurkunden ausgestellt, die vor Hochzeiten in Kombination mit einer Kopie des Geburtseintrags vorgelegt werden müssen.

 

Wie kann die Geburtsurkunde beantragt werden?

Generell sollte um jeden Preis vermieden werden, dass die Urkunde abhandenkommt, da sie für unterschiedliche Anlässe benötigt wird. Sollte dies jedoch trotzdem vorkommen, kann sie aber auch gegen Gebühr beim Standesamt in Ihrem Geburtsort beantragt werden. Der Antrag kann entweder persönlich oder – je nach Möglichkeit – auch telefonisch und sogar online gestellt werden. In der Regel tun Sie dies selber, aber auch Ehepartner oder nahe Verwandte können dies übernehmen.

 

Wann wird eine beglaubigte Übersetzung der Urkunde benötigt?

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es zahlreiche Umstände, unter denen eine beglaubigte Übersetzung der Abstammungs- oder Geburtsurkunde vorgelegt werden muss. Bei einem internationalem Wohnortswechsel trifft dies nicht nur auf deutsche Auswanderer ins Ausland zu, sondern auch auf ausländische Einwanderer.

Andere Gründe sind beispielsweise eine Hochzeit, eine Namensänderung, die Beantragung eines Personalausweises oder von Sozialleistungen, oder falls eine Anmeldung beim Einwohnermeldeamt erfolgen soll. Aber auch in Sterbefällen, Sorgerechtsfragen oder falls eine Vater- bzw. Mutterschaftsanerkennung beantragt wird, wird eine beglaubigte Übersetzung benötigt. All dies setzt natürlich einen ausländischen Wohnort voraus.

 

Wie und wo können beglaubigte Übersetzungen beantragt werden?

Für den Fall, dass Sie eine beglaubigte Übersetzung für offizielle Anlässe brauchen, ist es ratsam, ein Übersetzungsbüro damit zu beauftragen. Wir von Olingua bieten Ihnen dabei einen unkomplizierten und kostengünstigen Prozessablauf, da unser Team ausschließlich aus professionellen Übersetzern besteht, die zudem auch dazu berechtigt sind, Beglaubigungen auszustellen. Für den Erfolg Ihrer Planungen ist es nämlich wichtig, um nicht zu sagen unerlässlich, dass die Übersetzungen Ihrer Dokumente professionell und fehlerfrei durchgeführt werden. Dies vermeidet auch die Ablehnung der Dokumente bei behördlichen Stellen.

Der Vorteil, den wir Ihnen dabei auch bieten können, ist die Möglichkeit, Übersetzungen sowohl von jeder Ausgangssprache weltweit ins Deutsche anbieten zu können, als auch umgekehrt. Somit können Sie sich entspannt zurücklehnen in dem Wissen, dass Profis sich um Ihre Belange kümmern und Sie kein unnötiges Kostenrisiko eingehen.