Die Vielfalt der weltweiten Sprachen

Die Vielfalt der weltweiten Sprachen

Auf der Welt gibt es heute knapp 7.000 Sprachen. Immerhin lassen sie sich unterteilen in ca. 35 Sprachfamilien, was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass jede dieser Sprachfamilien durchschnittlich 200 eigene Sprachen beinhaltet, die obgleich ihrer gemeinsamen Zugehörigkeit trotzdem völlig unterschiedlich sein können. Hinzu kommt die Vielfalt von Dialekten innerhalb dieser einzelnen Sprachen, die je nach Land oder Region derart individuell sein können, dass es sogar vorkommen kann, dass zwei nur wenige Kilometer voneinander entfernte Ortschaften erhebliche Kommunikationsschwierigkeiten haben.

Es gibt als weitere Möglichkeit der Unterteilung sogenannte Sprachgruppen mit zwar völlig unterschiedlichen Ursprüngen, die jedoch durch Einflüsse aus den Sprachen der sogenannten Hochkulturen geprägt sind. So sind beispielsweise alle west- und südeuropäischen Sprachen vor 2.000 Jahren durch das Lateinische beeinflusst worden. Dazu gehören neben Deutsch unter anderem Englisch, Spanisch und Französisch. Eine Besonderheit stellt die italienische Sprache dar, da davon auszugehen ist, dass sie im Prinzip ein modernes Latein ist, sich also im Laufe der zwei Jahrtausende direkt aus dem Lateinischen her entwickelt hat.

Und auch die deutsche Sprache ist eine kleine Besonderheit in Europa, da Deutschland durch seine zentrale geographische Lage und seine jahrtausendelange Tendenz dazu, Kriege zu verlieren, schon immer eine Art Schmelztiegel für Kulturen und Sprachen aus aller Herren Länder war. So lassen sich im modernen Deutsch neben den Einflüssen aus dem Lateinischen beispielsweise auch Überbleibsel aus den alten germanischen Sprachen finden, außerdem fanden vor allem durch fremdsprachige Besatzungsmächte viele Sprichwörter und ähnliches ihren Weg in den Sprachgebrauch. Selbst slawische und nordische Sprachen weisen in kleinen Teilen Parallelen zum Deutschen auf. Und auch umgekehrt gibt es deutsche Einflüsse in anderen Sprachen: Das britische Königshaus beispielsweise stammt ursprünglich aus Ostdeutschland, und in den Sprachen der Balkanländer lassen sich ansatzweise noch Hinweise auf die österreichische Geschichte finden.

Des Weiteren muss man in der Sprachforschung berücksichtigen, dass es im Laufe der letzten 10.000 Jahren auch viele Völkerwanderungen gab; insbesondere für die Zeit von 4.000 bis 1.000 v.Chr. geht man davon aus, dass aus dem heutigen Südwestrussland in alle Himmelsrichtungen Völkerwanderungen stattfanden. Die Nachfahren dieser Sprachfamilie leben heute auf einem Gebiet von Spanien über Russland im Norden und die Türkei im Süden bis hin zum nördlichen Indien.

So könnte man also im Prinzip davon ausgehen, dass die weltweite Sprachentwicklung einen fließenden Prozess darstellt, und dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachen und Sprachgruppen durch die ständige Vermischung gar nicht so signifikant sein dürften. Nur muss man natürlich noch die Ursprünge der Sprachgruppen sowie die Hindernisse interkultureller Kommunikation der Menschheit im Laufe der Geschichte berücksichtigen. So ist die gesellschaftliche und politische Akzeptanz für fremde Kulturen eine relative Neuheit im Weltgeschehen. Seit jeher war es eine gängige Praxis von weiter entwickelten Nationen (meist aus Europa), in der Hoffnung auf Rohstoffe, Lebensraumerweiterung und kostenlose Arbeiter andere, weniger gut entwickelte Länder einfach zu überrennen, ihre Kulturen entweder zu zerstören oder komplett umzukrempeln und letztendlich die nativen Sprachen durch ihre eigene zu ersetzen. Unzählige Beispiele dafür finden sich in der Kolonialgeschichte Afrikas und Südamerikas.

Die zwei amerikanischen Kontinente an sich stellen auch eine Besonderheit in der Weltgeschichte dar. Ursprünglich von indigenen Völkern mit eigenen Sprachen besiedelt, wurden diese von den europäischen Besatzern fast vollständig vernichtet. In Nordamerika sind es die Indianer, die den Briten und Franzosen zum Opfer fielen; sie stellen heute eine winzige Minderheit dar, die nur noch in extra angelegten Reservaten lebt. In Südamerika wird fast ausschließlich Spanisch und Portugiesisch sowie zu einem kleinen Teil Französisch gesprochen; die dortigen indigenen Sprachen der Azteken und Inka sind für immer verloren.

Man geht davon aus, dass im Laufe der nächsten 100 Jahren, was eine vergleichsweise sehr kurze Zeitspanne in der Menschheitsgeschichte ausmacht, in etwa 50 Prozent der 7.000 heutigen Sprachen vollkommen aussterben werden. Bedingt ist dies unter anderem durch die Tatsache, dass viele dieser Sprachen international keinerlei Bedeutung haben und von Eltern nicht mehr unbedingt an ihre Kinder weitergegeben werden. Außerdem belaufen sich 80 Prozent der weltweiten Muttersprachler auf lediglich 50 verschiedene Sprachen; die restlichen knapp 6.800 Sprachen belaufen sich auf rund 20 Prozent der Menschheit.

 

 


Die Schwierigkeit des Übersetzens

Die Schwierigkeit des Übersetzens

Übersetzungen schriftlicher Dokumente gehören seit hunderten von Jahren zum Tagesgeschäft von Unternehmen, Ämtern und politischen Einrichtungen. Ohne fachgerechte Übersetzungen wäre die weltweite Wirtschaft in ihrer heutigen Form nicht möglich, und auch die politische Landschaft sähe gänzlich anders aus. Selbst unser häusliches Leben würde sich sehr von unserem heutigen Lebensstil unterscheiden. Als Beispiel: Alle nicht in Deutschland gefertigten Produkte würden lediglich über Bedienungsanleitungen oder Produktinformationen in der jeweiligen Sprache des Herstellungslandes verfügen, welche man für die Bedienung des Produktes dann zwangsläufig beherrschen müsste. Dies würde voraussetzen, dass jeder Mensch auf der Welt mindestens 50 Sprachen erlernen müsste, was natürlich nicht möglich ist.

Die Unterschiedlichkeit aller Sprachen

Es ist mitunter etwas überraschend, sich den Verlauf der weltweiten Sprachentwicklungen genauer anzusehen. So haben beispielsweise fast alle europäischen Sprachen ihren Ursprung im Südwesten Russlands, von wo aus vor ca. 6.000 Jahren große Völkerwanderungen aus starteten, deren sprachliche Nachwirkungen sich heute von Spanien bis China erstrecken. Im Umkehrschluss kann man also behaupten, dass zum Beispiel Pakistan und Frankreich denselben Sprachursprung haben, was angesichts der gewaltigen sprachlichen Unterschiede heutzutage wie eine weit hergeholte Behauptung klingt.

Ein großes Problem, dem sich unzählige Übersetzer tagtäglich ausgesetzt sehen, ist die Tatsache, dass jede Sprache auf der Welt unterschiedlich aufgebaut und konzipiert ist, und das in vielerlei Hinsicht. So kann unter anderem davon ausgegangen werden, dass jede Sprache mindestens eine Vokabel hat, die nicht wortwörtlich in eine andere Sprache übertragen werden kann. Und dies bezieht sich lediglich auf die Amtssprache; Dialekte stellen nochmal eine ganz andere Herausforderung dar.

Wo genau liegt das Problem?

Die Schwierigkeit, der sich Übersetzer weltweit daher stellen müssen, ist, das perfekte Gleichgewicht zu finden zwischen einer sinngemäßen Übersetzung und einer korrekten, wortwörtlichen Übersetzung. Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel:

Der erste Satz aus Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung gilt als eine der am schwersten zu übersetzenden Textpassagen aller Zeiten. Der Einfachheit halber beziehen wir uns einmal nur auf die englische Übersetzung. Der Satz lautet wie folgt:

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“

Das größte Problem an diesem Satz stellt das Wort Ungeziefer dar. Englischsprachige Übersetzer haben sich dabei meist mit dem Wort insect begnügt. Leider ist dies nicht unbedingt korrekt. Im Mittelhochdeutschen wurde als Ungeziefer ein „unreines Tier, das nicht zum Verzehr geeignet ist“ bezeichnet. Unter diese Definition würde beispielsweise auch ein Schwan fallen, dessen Lebensweise dafür sorgt, dass sein Fleisch ungenießbar schmeckt und zu zäh für den Verzehr ist. Eine andere, häufig gebrauchte Übersetzung ist vermin. Dieses Wort allerdings bezeichnet im Englischen lediglich die Schädlinge. Nützlinge wie beispielsweise Bienen oder Spinnen können im Deutschen jedoch sehr wohl auch als Ungeziefer bezeichnet werden. Und ebenso die Begriffe cockroach (Kakerlake), beetle (Käfer) oder bug (Wanze) sind häufig zu findende Übersetzungsansätze.

Eine andere Schwierigkeit bringt das Wort ungeheuer als Beschreibung des Ungeziefers. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, in welcher Bedeutung Kafka dieses Wort gebrauchte. Die Tendenz geht zu monstrous, aber auch horrible wird als mögliche Übersetzung akzeptiert. Dabei sind die Definitionen dieser beiden Wörter im Englischen nicht einmal synonym zueinander. Monstrous bezieht sich eher auf die Körpergröße, horrible eher auf das furchteinflößende Äußere, wobei dies natürlich auch bei monstrous zutreffen kann.

Lösungsansätze

Tatsächlich muss man an solchen Situationen nicht unbedingt verzweifeln. Bleiben wir beim Vergleich zwischen der englischen und deutschen Sprache, so lässt sich schnell feststellen, dass das Englische sehr viel kompakter und sparsamer konzipiert ist als das Deutsche. Die deutsche Sprache lebt durch ihre entwicklungsbedingt deutliche Korrektheit von vielen kleinen Füllwörtern wie noch, nur, doch, also, erst, so, eher, auch, sehr und unzähligen anderen, die bei einer Übersetzung nicht zwingend übersetzt werden müssen (was aber natürlich auch immer vom jeweiligen Kontext abhängt), ohne dass der Ausgangstext dadurch sinngemäß verändert würde. Umgekehrt lassen sich in einer Übersetzung vom Englischen ins Deutsche viele dieser Wörter einfügen, obwohl sie so nicht im englischen Original zu finden sind; sie sind dort eher zwischen den Zeilen zu finden.

Und im Notfall lassen sich nicht wörtlich oder sinngemäß zu übersetzende Passagen auch jederzeit durch beispielsweise Nebensätze oder Fußnoten umschreiben.

 

 

 


Diplom- und Masterurkunde – Fachgerechte Übersetzung wichtiger als gedacht!

Diplom- und Masterurkunde – Fachgerechte Übersetzung wichtiger als gedacht!

Verschiedene Studienabschlüsse

In Deutschland gibt es fünf verschiedene Studienabschlüsse: Bachelor, Master, Diplom, Magister und Staatsexamen. Für jeden dieser Abschlüsse gibt es eine bestimmte Art von Studiengang, den man absolvieren muss um zu den jeweiligen Prüfungen zugelassen zu werden.

Der Bachelor als Einstiegsstudium und der Master als Aufbaustudium haben im Laufe der letzten 20 Jahre nach und nach das Diplom abgelöst. Dieses wird allerdings an manchen Universitäten auch noch weiterhin verliehen, da es vor allem im Ingenieurswesen einen exzellenten Ruf genießt. Der Magister wird eher für Studenten in künstlerischen Bereichen sowie Lehramtsstudenten empfohlen, das Staatsexamen ist obligatorisch, um Jurist oder Arzt zu werden.

Der Weg ins Ausland oder zurück

Im Laufe der letzten Jahre ist es immer beliebter geworden (Tendenz weiterhin steigend), nach dem absolvierten Studium ins Ausland zu gehen um dort entweder weiter zu studieren oder auf Grundlage des erlangten Abschlusses einen Beruf zu ergreifen. Wird dies in Erwägung gezogen, so sind dafür eine Reihe an Vorbereitungen zu treffen, um auch sicherstellen zu können, dass die Bewerbung nicht aufgrund fehlender Notwendigkeiten abgelehnt wird.

Die Vorteile daran, im Ausland studiert und/oder gearbeitet zu haben, liegen vor allem in der Optik des Lebenslaufes. Vor allem bei herausragenden Leistungen ist ein Auslandsaufenthalt eine der besten Voraussetzungen für eine darauffolgende Bewerbung auf einen Beruf oder ein weiteres Studium.

Dies lässt sich allerdings nicht einfach so ohne Weiteres bewerkstelligen: Führungszeugnisse, Leistungsnachweise, Prüfungszeugnisse und akademische Abschlussurkunden werden in über 99 Prozent aller Fälle in der Ausgangssprache des jeweiligen Landes ausgestellt, selbst wenn beispielsweise der Studiengang in einer anderen Sprache abgelegt wurde.

Aus diesem Grund ist es nicht nur extrem wichtig, sondern teils auch obligatorisch, beglaubigte Übersetzungen der jeweiligen Dokumente zur Hand zu haben und bei Bewerbungen mit einzureichen.

Wieso die Beglaubigung?

Müsste eine normale Übersetzung nicht eigentlich schon ausreichen?

Teilweise schon, eigentlich aber eher nicht. Wenn man sich mit dem im Ausland erworbenen Abschluss auf einen neuen Job in Deutschland bewerben möchte, so bestehen nicht alle Arbeitgeber darauf, beglaubigte Übersetzungen vorgelegt zu bekommen. Und auch andersherum ist es nicht zwingend notwendig, den hierzulande erlangten akademischen Grad in Form einer beglaubigten Übersetzung vorlegen zu können, wenn man im Ausland arbeiten möchte. Allerdings ist dies auch immer vom jeweiligen Arbeitgeber und der Art der Tätigkeit abhängig.

Falls man allerdings ein Auslandssemester oder -studium absolvieren möchte, ist es zwingend notwendig, bei den zuständigen Einwanderungsbehörden übersetzte Dokumente in beglaubigter Form vorzulegen, da diese sonst Gefahr laufen, nicht anerkannt zu werden.

Die Besonderheit von Diplom- und Masterurkunden

Da sowohl das Diplom als auch der Master akademische Grade darstellen, die einen höheren Abschluss belegen, nehmen sie eine besondere Stellung unter den Urkunden ein. Die Beglaubigung der jeweiligen Übersetzung ist zunächst dafür gedacht, einen Beleg dafür zu haben, dass man im Ausland auf den Abschluss durch ein weiterführendes Studium aufbauen darf.

Und auch umgekehrt müssen die dafür zuständigen Behörden und Universitätsabteilungen in Deutschland einen sicheren Nachweis dafür haben, dass der im Ausland erlangte Abschluss den hiesigen Voraussetzungen für ein Aufbaustudium entspricht. Essenziell dabei ist hier der Status einer Urkunde, den ein Abschlusszeugnis automatisch hat.

Der Vorteil, den beglaubigte Übersetzungen dieser Urkunden bringen, liegt darin, dass der Auftraggeber sicher sein kann, dass alle Bestandteile der Urkunde inhaltlich sachgemäß übersetzt und layouttechnisch beibehalten werden. Dies ist aufgrund der Tatsache, dass Urkunden unter einem gesonderten gesetzlichen Schutz stehen, eine obligatorische Notwendigkeit.

Einen weiteren Status beglaubigter Übersetzungen bringen gerichtliche Umstände. Sollte es zu Unstimmigkeiten in der Abschlussanerkennung kommen, so ist eine nicht-beglaubigte Übersetzung offizieller Urkunden vor Gericht ein Manko. Die Beglaubigung bescheinigt dem Urkundeninhaber nämlich, dass Diplom oder Master den Voraussetzungen entsprechen, die benötigt werden, um mit diesen Abschlüssen ein weiteres, darauf aufbauendes Studium in Angriff nehmen zu können.

 


Auswandern – Diese Dokumente müssen übersetzt werden

Auswandern – Diese Dokumente müssen übersetzt werden

Ob aus beruflichen oder aus privaten Gründen: Eine Auswanderung in ein anderes Land erfordert eine erhebliche Menge bürokratischer Vorbereitungen. Verzichten Sie auf diese, können Sie sich schnell in einer Abwärtsspirale dokumentarischer Probleme wiederfinden. Das Problem daran: Jeder Mensch hat durch seine individuelle Lebensgeschichte auch eine individuelle Liste an Dokumenten, die in spezieller Form vorliegen müssen, wenn eine Auswanderung ansteht. Sowohl bei der Abreise in Deutschland als auch der Ankunft im Ausland. Dazu gehören unter anderem eine ganze Reihe von Übersetzungen dieser Dokumente. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Welche Dokumente und Urkunden werden benötigt?

Zunächst sollten Sie beachten, dass bei einer Auswanderung Ihr Zielland damit rechnen muss, dass Sie dort auch bleiben. Daher werden, im Gegensatz zu beispielsweise einem Urlaub, beglaubigte Übersetzungen von gültigen Ausweisdokumenten verlangt. Dazu gehören in der Regel ein gültiges Visum oder die Erteilung einer langfristigen Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis sowie in manchen Fällen die Geburtsurkunde.

Außerdem können – je nach Berufung – Zeugnisse, Diplome, Arbeitsverträge und Führungszeugnisse in Form von beglaubigten Übersetzungen verlangt werden. Dies hat den Zweck, dass Ihr neuer Arbeitgeber Ihren bisherigen Werdegang nachvollziehen können sollte, selbst wenn er der deutschen Sprache nicht mächtig ist. In einigen wenigen Fällen wird sogar nach dem Auszug aus dem Strafregister gefragt, sobald sich herausstellt, dass ein solcher existiert. Und auch Mietverträge und Belege zur Darlegung Ihrer finanziellen Verhältnisse können verlangt werden, sollten Sie die Absicht haben, eine Wohnung zu mieten oder eine Arbeitsstelle zu suchen.

Wichtig zu wissen: Eine detaillierte Auskunft über die benötigten Dokumente für die Einreise können Sie bei der jeweiligen Botschaft oder einem Konsulat Ihres Ziellandes in Deutschland erhalten. Dies geht in vielen Fällen telefonisch, in manchen auch übers Internet. Es kann sogar vorkommen, dass Botschaft oder Konsulat bereits eine Internetseite eingerichtet haben, die sich ausschließlich mit dem Thema Auswanderung in dieses Land beschäftigt. Dort finden Sie in der Regel alle Informationen übersichtlich gelistet.

Die Notwendigkeit von Beglaubigungen

Beglaubigungen, auch wenn sie nicht ganz ohne Kosten einhergehen, sind immer eine sehr lohnenswerte und nachhaltige Investition. Denn in allen Fällen ist bei beglaubigten Übersetzungen die Tatsache gegeben, dass sie inhaltlich dem genauen Amtsjargon entspricht, der in Ihrem Zielland herrscht. Außerdem werden immer unbedingt alle formalen Vorschriften eingehalten.

Das Risiko was man eingeht, sobald man auf die Beglaubigung verzichtet, ist höher als Sie vielleicht annehmen. Denn nur bei der Vorlage beglaubigter Übersetzungen kann Ihr Arbeitgeber oder der für Sie zuständige Beamte im Ausland sicher sein, dass die übersetzten Dokumente auch inhaltlich und amtlich korrekt sind und keine Fehler enthalten.

Eine relativ einfache Form dieser Beglaubigung stellt in dem Fall die sogenannte Apostille dar. Dies ist ein mit Siegel und Unterschrift angefertigtes Dokument, dass die Richtigkeit von Urkunden bestätigt, auf die sie sich bezieht. Der große Vorteil an einer Apostille ist, dass sie lediglich durch Gerichte und Justizministerien ausgestellt und ihre Korrektheit im Vorfeld von ausländischen Behörden angenommen wird. Dadurch verkürzen oder erübrigen sich sehr viele bürokratische Zwischenschritte.

 

Zuverlässigkeit beim Auftrag der Übersetzung das A und O

Übrigens geht der Prozess auch genauso umgekehrt: Für den Fall, dass Sie beispielsweise von Ihrem neuen Arbeitgeber oder Vermieter im Ausland gewisse Unterlagen zur Unterschrift erhalten, müssen auch diese für Sie übersetzt werden. So können Sie sämtliche Inhaltspunkte und Klauseln dieser Dokumente im Vorfeld prüfen und können sich sicher sein, kein Risiko einzugehen, etwas zu unterschreiben, das Sie nicht einmal verstanden haben.

Denn selbst wenn Sie der Landessprache Ihres Ziellandes mächtig sind, so können Sie nicht immer davon ausgehen, sich einwandfrei mit den fachsprachlichen Feinheiten rechtskräftiger Dokumente auszukennen. Und durch die Beglaubigung stellen Sie außerdem sicher, dass die Übersetzung der jeweiligen Unterlagen inhaltlich korrekt ist.

Daher ist es von enormer Wichtigkeit, dass das Übersetzungsbüro, das Sie mit den Übersetzungen beauftragen, auch in der Datenbank der beeidigten Übersetzer und Dolmetscher zu finden ist, da nur diese das Recht zur Beglaubigung von Übersetzungen haben.


Neue Arbeit im Ausland – Arbeitszeugnis richtig übersetzen lassen

Neue Arbeit im Ausland – Arbeitszeugnis richtig übersetzen lassen

Völlig egal, ob Sie sich in Deutschland oder im Ausland auf eine neue Stelle bewerben, egal ob sie in ihrem Metier bleiben oder sich beruflich umorientieren: Für die Bewerbung ist in jedem Fall ein Arbeitszeugnis vonnöten. Dieses belegt, dass und wie Sie im Vorfeld für Ihren vorhergehenden Arbeitgeber gearbeitet haben.

Entscheiden Sie sich dafür, in Deutschland zu bleiben, werden Sie das Arbeitszeugnis normalerweise lediglich vorlegen müssen. Doch was, wenn es Sie ins Ausland zieht? In diesem Fall muss eine Übersetzung her.

Was Sie bei der Übersetzung eines Arbeitszeugnisses alles beachten müssen und wie Sie diese sehr einfach organisieren können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Wichtigkeit der englischen Sprache

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass ein auf Englisch übersetztes Arbeitszeugnis in jedem Fall vorliegen sollte, wenn Sie sich auf eine Stelle im Ausland bewerben – selbst wenn die jeweilige Landessprache nicht Englisch sein sollte.

Englisch ist als Weltsprache im internationalen Handel als auch in der herkömmlichen Kommunikation im Laufe der Zeit unerlässlich geworden. Dies ist allein schon durch die Tatsache bedingt, dass es die meistgesprochene Sprache weltweit ist.

Aus diesem Grund ist nicht mehr unbedingt so, dass das Beherrschen der englischen Sprache einen Vorteil darstellt, sondern vielmehr das Nicht-Beherrschen einen Nachteil. In den meisten Ländern werden ausgereifte Englischkenntnisse vorausgesetzt.

In einigen Fällen ist es daher sinnvoll, auch dann eine englische Übersetzung Ihres Arbeitszeugnisses zu besitzen, wenn diese eigentlich gar nicht verlangt wird. Durch das Vorzeigen eines englischen Arbeitszeugnisses können Sie bei neuen Arbeitgebern schon im Voraus punkten. Eine Nachfrage, zum Beispiel per Telefon, kann allerdings nie schaden.

Aufbau und Inhalt des englischen Arbeitszeugnisses

Der mit Abstand wichtigste und daher hier zuallererst genannte Aspekt bei übersetzten Zeugnissen ist die Korrektheit sämtlicher Fachbegriffe, beispielsweise Ihrer Tätigkeitsfelder und Positionen. Stimmt dabei etwas nicht, kann es schnell vorkommen, dass Sie die Stelle, auf die Sie sich beworben haben, nicht bekommen, weil Ihr neuer Arbeitgeber davon ausgeht, dass Sie nicht die nötigen Kompetenzen mitbringen.

Ebenso kann es passieren, dass Sie sich in einer Tätigkeit wiederfinden, auf die Sie sich gar nicht haben bewerben wollen. Daher sollten durch die Richtigkeit der Übersetzung Missverständnisse auf jeden Fall im Vorfeld vermieden werden, um Zeit und Kosten für sowohl Sie als auch Ihren Arbeitgeber zu sparen.

Ein weiterer, nicht weniger relevanter Punkt ist die Tatsache, dass englische Arbeitszeugnisse bei weitem nicht so förmlich und eindeutig klar formuliert sind wie deutsche. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass die englische Sprache ein weitaus größeres Vokabular vorzuweisen hat als viele andere Sprachen und daher in Formulierungen flexibler ist und trotzdem das gleiche meinen kann.

Der Aufbau eines übersetzten Zeugnisses gestaltet sich etwas einfacher als in Deutschland: Neben einer Einleitung mit den Förmlichkeiten – Name, Tätigkeit und Dauer des betreffenden, also vorhergehenden Arbeitsverhältnisses – gibt es einen Mittel- und einen Schlussteil, in denen das Augenmerk auf den erbrachten Leistungen und Kompetenzen liegt. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Informationen wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sozialverhalten.

Zu guter Letzt steht am Ende des Zeugnisses eine Empfehlung, in der erklärt wird, warum Ihre Einstellung von Vorteil für den neuen Arbeitgeber wäre.

Die Übersetzung besser nicht selbst anfertigen

Auch wenn Sie über Erfahrung mit Arbeitszeugnissen, sowie ausgezeichnete Englischkenntnisse verfügen, ist es ratsam, die Übersetzung eines so wichtigen Dokumentes wie dem Arbeitszeugnis von Profis anfertigen zu lassen. Fehler werden oft bestraft, beispielsweise durch Fragen, die Ihre Kompetenz in Bezug auf die vorhergegangene Tätigkeit in Frage stellen. Im schlimmsten Fall könnte sogar eine Ablehung auf Ihre Bewerbung erfolgen.

Solche Fehler können vermieden werden, indem Sie Ihr Arbeitszeugnis beglaubigt übersetzen lassen. Hier bei Olingua können Sie einfach und bequem ein unverbindliches Angebot für die von Ihnen gewünschte Übersetzung anfordern. Der große Vorteil bei unseren Übersetzungen liegt in der juristischen Beglaubigung durch unsere staatlich beeidigten Übersetzer. Hierdurch ist eine Fehlerfreiheit garantiert und es entfällt jeglicher Zweifel an der Übersetzung.